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23.07.2006 07:00:00 0 Am Tag 0 war um 3:45 Uhr Aufstehen angesagt. Ich bin sogar durch den Wecker wach geworden und habe gut 6 Stunden geschlafen. Nach dem Frühstück, bei dem ich nicht so viel essen konnte, wie ich eigentlich vorhatte, wurde noch die Radverpflegung vorbereitet und die restlichen Sachen für den Ironman eingepackt. Um 5:00 Uhr bin ich dann die kurze Strecke zum Langener See im Auto gefahren. Um diese Uhrzeit war die Anfahrt unproblematisch. Es fing gerade an, hell zu werden, und durch den vorigen Regen und die tiefliegenden Wolken war nichts von der Wärme der letzten Tage zu spüren. Der Kilometer vom Parkplatz zur Wechselzone war gut zu gehen. Dort habe ich erstmal auf eine Pumpe gewartet, um die Reifen wieder zu füllen, nachdem ich bei der Abgabe gestern vorsichtshalber etwas Luft abgelassen habe. Es gab zwar nicht so viele Pumpen, aber nach 10 Minuten war eine frei. Dann wurden die Radsachen (Schuhe in den Pedalen eingeclickt, Helm, darin Stirnband und Brille, Startnummer und Trinkrucksack, obendrauf noch ein auffälliges Handtuch) anständig deponiert, damit der Wechsel rasch vonstatten gehen würde. Dann habe ich mir den Weg vom Schwimmausstieg zum Rad angeschaut, damit ich mich nicht verlaufe. 20 Min. vor dem Start habe ich mich dann umgezogen und den weißen Beutel mit meiner Kleidung zum LKW gebracht. Da sich durch das Neoverbot (verständlicherweise) jeder Zeit gelassen hat, ins Wasser zu gehen, hat es einen ziemlich Stau am Einstieg gegeben. Als ich endlich im Wasser war, bin ich nicht mehr so weit links in den Startbereich gekommen, wie ich eigentlich vorhatte. Auch war ich nicht so weit vorne, also insgesamt nicht optimal.
Pünktlich fiel der Startschuß zum Schwimmen. Das Feld vor mir war sehr dicht und es fiel mir schwer, zu überholen. An einen ruhigen 3er Rhythmus war kaum zu denken, zumal man kaum mehr als einen Meter unter Wasser sehen konnte. Öfter spürte ich auch Schläge auf meinen Beinen, ins Gesicht habe ich zum Glück nur einen bekommen. An den Bojen wurde es dann richtig eng, aber ich glaube, jeder hat sich bemüht, fair durchzukommen. Auch nach der ersten Wende ging es eng weiter. Beim Landgang waren es dann schon 33 Minuten mit Puls 144, also unterhalb meiner Möglichkeiten. Danach war etwas weniger Verkehr und ich konnte endlich frei schwimmen. Das hat sich dann aber schon vor der zweiten Wende wieder erledigt. Auf dem Rückweg mußte ich einen kleinen Umweg schwimmen, da das Feld links um einen Ponton herumgeleitet wurde, obwohl ich den Ausstieg rechts davon vor Augen hatte. So bin ich dann nach 1:13:41 aus dem Wasser, 6-7 Minuten unter meinen Möglichkeiten ohne Neo. Der Wechsel hat so gut geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe, und nach 4 Minuten war ich auf der Radstrecke.
Die Straße war naß vom zwischenzeitlichen Regen, aber ohne Probleme in den Kurven. Die ersten 30km bin ich mit 35km/h bei Puls 138 gefahren, perfekt. Unerwarteterweise habe ich dann aber in der rechten Hüfte in der Aerohaltung Schmerzen bekommen, wenn ich Druck auf das Pedal gemacht habe. Ziemlich dumm also, weil ich nur auf dem Oberlenker die Geschwindigkeit halten konnte, was mehr Kraft gekostet hat. Das hat sich leider über die gesamte Distanz nicht geändert. Um mich aber nicht frühzeitig auf dem Rad zu verausgaben, habe ich dann Tempo herausgenommen und bin mit einem Schnitt von 32km/h und Puls 134 über die 180km gekommen. Der heftige Regen auf der ersten Runde hat mich nicht sonderlich gestört, zum Glück waren keine Sturmböen dabei. Rolf hat mich am Hühnerberg angefeuert, das half. Die Stimmung an der Strecke war sehr gut, nur an der Verpflegung in Bad Vilbel war es etwas eng. Mir ist auch zugutegekommen, daß es erst gegen 12:30 über 24° warm wurde. So war es sehr angenehm zu fahren. Nach 5:37h Radfahren war ich um 13:55 Uhr in der zweiten Wechselzone. Knapp 4 Minuten später ging es auf die Laufstrecke.
Das sollte der längste Teil des Tages werden. Ursprünglich dachte ich, 2 Runden laufen zu können, um dann die zweite Hälfte zu gehen. Leider trat die Gehphase schon nach 7km ein. Natürlich war ich nach dem Radfahren nicht mehr ganz so frisch, aber das und die Temperatur zwischen 32° und 35° ließen mich schneller als angenommen ermüden, insbesondere die Oberschenkel schmerzten. Hinzu kam noch ein ganz dummer Fehler meinerseits, nämlich gleich am Anfang unter einer Dusche nicht auf die Schuhe bzw. Füße zu achten. So waren diese naß, was sehr schnell zu Blasen auf den Ballen geführt hat, die das Laufen ebenfalls schwergemacht haben. So wurde es ein recht langer Spaziergang am Main entlang. Die anfeuernden Zuschauer mußte ich leider immer wieder vertrösten, so auch Rolf, Gunter und Rita. Erst auf dem roten Teppich vor dem Ziel bin ich nochmal angelaufen. Bei einer Lauf(Geh)zeit von 6:29:29 war ich nach 13:28:24 im Ziel.
19.07.2006 20:34:00 4 Die heutige Einheit war ein abschließender Materialtest auf dem Rad. Angesichts der am Sonntag zu erwartenden Temperaturen habe ich einen Flaschenhalter am Unterrohr angeschraubt, falls meine 3l im Rucksack nicht reichen. Der Halter und die darin steckende Flasche habe ich praktisch nicht gemerkt, Test also bestanden. Außerdem habe ich im Wald noch 7x das Auf- und Absteigen mit eingeclickten Schuhen wiederholt. Dafür war ich 24 Minuten und 9,1km unterwegs.
Mit der heutigen Einheit habe ich in dieser Saison seit dem 1.12.2005 152 mal trainiert, davon 147km (50:44h) Schwimmen, 4391km (137:19h) Radfahren und 780km (86:51h) Laufen. Das sind immerhin 89% vom ursprünglichen Trainingsplan und sollte für ein Finish am Sonntag reichen.
18.07.2006 18:22:00 5 Zur Vorbereitung habe ich mir heute den Luxus geleistet, für 6 Euro Eintritt eine Runde im Langener Waldsee zu schwimmen. Das sollte aber schon sein, weil die verschiedenen Bilder und Skizzen auf der IM Seite bzw. Google Earth nur schwer miteinander in Einklang zu bringen waren. Nun habe ich es gesehen und erlebe am Sonntag keine Überraschung mehr. Was die Wassertemperatur angeht, wird es eine strategische Entscheidung sein, Neos zuzulassen, denn von der Temperatur her wäre es ausgeschlossen. Die Sichtweite im Wasser ist ähnlich schlecht wie im Bauersee, d.h. Kollisionen wird man erst im allerletzen Augenblick vermeiden können. Algen gibt es auch, sind aber nicht so häufig, um zu einem Problem zu werden. Nur den Weg vom Ufer durch die WZ bis zur Straße sollte man eigentlich vom Marathon abziehen, das ist schon beträchtlich. Geschwommen bin ich auch, aber nur eine Runde von ca. 1,9km, in gemächlichen 33 Minuten (ohne Neo).
16.07.2006 10:18:00 7 Bei strahlendem Sonnenschein und etwas Wind geht es auf dem P3C in Richtung Mörfelden. Heute habe ich ausnahmsweise keinen richtigen Plan und fahre munter drauflos. In Weiterstadt entscheide ich mich für eine erneute Runde über das Ried und fahre über Büttelborn nach Süden. Um mich nicht zu überanstrengen, biege ich dann aber statt nach Griesheim in Richtung Wolfskehlen ab und von dort nach Leeheim, Geinsheim, Trebur und zurück nach Rüsselsheim. Auf dem Rückweg schiebt der Wind, was sich positiv auf den Puls auswirkt. Da ich unterwegs nicht die Zeit geprüft habe, bin ich erstaunt, unter 2h unterwegs gewesen zu sein. Bei einem Puls von 135 hat es für einen Schnitt von 32,3km/h gerecht, d.h. 1:54 für 61km. Die Trittfrequenz von 86 hätte etwas höher sein können, die Leistung war mit 182 Watt bei dem Puls ok. Die Links-Rechts-Balance war mit 50:50 perfekt, nur dem Trittindex von 17% glaube ich prinzipiell nicht.
15.07.2006 18:02:00 8 Am frühen Abend starte ich zu einem kleinen Lauf. Die gefühlte Temperatur liegt deutlich höher als die gemessenen 29° und der Wind hilft auch nicht wirklich. An der Horlache entlang geht es in den Wald, heute erst nach dem Waldschwimmbad, da ich zwischen den parkenden Autos nicht laufen wollte. Im Wald sind noch viele Radfahrer unterwegs, Wild ist keines zu sehen. Nach schnellem Hinweg geht es im gleichen Tempo zurück. Nach genau einer Stunde und 10km bin ich wieder zuhause, der Schweiß läuft in Strömen, auch während des anschließenden Stretchings.
13.07.2006 16:24:00 10 Die Schwimmeinheit hat sich um 2 Tage auf heute verschoben, aber das ist jetzt nicht mehr so entscheidend. Nach knapp 2 Runden im Raunheimer Bauersee gab es eine Unterbrechung wegen Gewitter (da ich wg. Stöpsel im Ohr nicht allzuviel höre, hat sich der Bademeister extra meinetwegen mit dem Tretboot auf das Wasser begeben). Nach 15 Minuten Pause, die ich unter einem Baum(!) verbrachte, ging es weiter. Auf der vierten Runde habe ich noch etwas Einarmkraul gemacht, ansonsten war es heute nur wichtig, das Schwimmen nicht zu verlernen. Die ersten drei Rundenzeiten lagen deshalb auch nur bei 15 Minuten, die letzte bei 18.
09.07.2006 09:35:00 14 Nach einem ausgedehnten Frühstück starte ich bei 27° zu einer langen Radeinheit. Um diesmal wirklich im niedrigen Pulsbereich zu fahren, nehme ich das Intra Rennrad. Um Anstiege weitgehend zu vermeiden, führt die Strecke über Mörfelden und Darmstadt auf die B3. Dort geht es weiter nach Süden bis Heidelberg, wo ich nach ziemlich genau 3 Stunden durchfahre. Am Necker entlang geht es dann bis Ladenburg und über Lampertheim zur B44 Richtung Groß-Gerau. Leider habe ich es in Lampertheim verpaßt, meine Trinkflaschen aufzufüllen und komme erst 45 Minuten später bei einer Tankstelle mit kalten Getränken vorbei (die anschließend wieder im 10 Minutentakt auftauchen...). Wenigstens habe ich heute auf der Rückfahrt den Wind im Rücken. Trotzdem zieht sich die Strecke, bis ich endlich über Groß-Gerau, Nauheim und Köngstädten wieder zuhause bin. Mit 170,6km und 6:23 ergibt das einen Schnitt von 26,8km/h, der Puls lag bei 126. Alle Zwischenzeiten liegen auch in diesen Bereichen, d.h. ich bin ziemlich konstant gefahren.
08.07.2006 17:36:00 15 Nach einem geruhsamen Nachmittag auf der Couch und dem EZF bei der Tour bin ich dann selbst aktiv geworden. Da die Laufeinheit länger dauern sollte, habe ich das Auto mit der Kühltasche im Wald geparkt und bin dann 4 Runden à 5km gelaufen. Inklusive Trinkpausen hat das 2:20 gedauert, also ein 7er Schnitt. Es war eigentlich ganz angenehm bei anfänglichen 27° und ein kleiner Schauer auf der letzten Runde hat die Temperatur um 2° gedrückt. Bis auf ein paar Rehe und die Wildschweine im Gehege war wenig los im Raunheimer Wald.
05.07.2006 20:02:00 18 Zur Startzeit hat es immer noch 30°. Wenigstens habe ich es diesmal geschafft, die Laufeinheit mittwochs stattfinden zu lassen. Schon beim Heißlaufen entlang der Horlache strömt der Schweiß. Auf der Stockstraße im Wald starte ich das erste Intervall. Danach weiß ich, daß es heute keine 5 Intervalle werde. Also laufe ich weiter statt zu gehen. Über den Eichenrainweg und Schneise 3 komme ich wieder auf die Stockstraße, auf der ich in Gegenrichtung das zweite Intervall, wieder einen km, schnell laufe. Den Weg zurück laufe ich wieder mit Puls um die 132. Am Ende der 10km war ich 65min unterwegs, der mittlere Puls lag bei 135. Selbst eine knappe Stunde nach dem Lauf und einer kalten Dusche läuft noch immer der Schweiß.
04.07.2006 16:28:00 19 Heute war wieder der Bauersee in Raunheim Ort des Schwimmtrainings. Obwohl recht viele Besucher dort waren, ist es im Wasser relativ einsam, vor allem im Vergleich zum Freibad. Nach 3 Runden à 14min (2min langsamer als im Neo letzte Woche) habe ich auf der letzten Runde Einarmkraul und Catchup gemacht. Eigentlich hätte es ein reines Techniktraining mit weiteren Übungen (ohne Armzug, Faustkraul, Flachwasserzug, etc.) geben sollen, das hilft in der jetzigen Phase aber nicht mehr.
02.07.2006 09:49:00 21 Heute wurde es nochmal anstrengender als gestern auf dem Rad. Nicht nur die angepeilten 4 Stunden, sondern die 30-33° unterwegs und der konstant starke Wind haben dazu beigetragen. Da hat es wenig geholfen, im GA Bereich zu fahren, der Puls lag im Mittel bei 130, insbesondere in der letzten Stunde war er darüber. Die Strecke führte wieder durch das Ried bis nach Worms und dann die B9 hoch nach Mainz. Um die 4h unterwegs zu sein, bin ich heute auf der Heuss-Brücke über den Rhein und dann über Hochheim und Flörsheim zurück. So kamen noch ein paar Höhenmeter auf der Strecke von 118,2km zusammen. Zuhause haben dann nur 1,4s auf die 4 Stunden gefehlt, somit wurde der Wochenplan voll erfüllt. Bei einem Tempo von 29,7km/h habe ich mit 162 Watt gekurbelt, allerdings war die Trittfrequenz mit 83 zu niedrig. Wenigstens hat mir die Temperatur nichts ausgemacht.
01.07.2006 09:03:00 22 Zur heutigen Radeinheit bin ich recht früh losgefahren, um nicht in der vollen Hitze unterwegs zu sein. Trotzdem hat es schon 27° gehabt. Ich bin bis auf ein zehnminütiges Einrollen und zwanzigminütigem Ausrollen im angepeilten Wettkampftempo von 33-34km/h gefahren, der Puls um die 143 bei einer Leistung von 210 Watt. Da müsste eigentlich noch etwas mehr gehen, aber das spare ich mir auf, wenn im Gegensatz zum Ried Hügel dazukommen. Insgesamt war ich 1:58 und 63,4km unterwegs, die Trittfrequenz war mit 85 etwas zu niedrig.
30.06.2006 16:29:00 23 Nach der Arbeit geht es wieder direkt zum Training, diesmal zum Schwimmen im Rüsselsheimer Waldschwimmbad. Eine Einheit Tempohärte wird so gut es geht abgeschätzt. Nach 15 Min. Einschwimmen kommen 16 schnelle Intervalle à 1:35 dran, gefolgt von 10 Min. Einarmkraul. Zum Abschluß mache ich 10 Min. Ausschwimmen. In Summe sollten das 3km sein, im Wasser war ich 66 Minuten. Auch hier ist das Wasser zu warm für den Neo, die Tafel am Eingang hat 25° angezeigt.
29.06.2006 16:34:00 24 Auf den Nachhauseweg habe ich im Wald gestoppt, um die Laufeinheit von gestern ohne Verzug nachzuholen. Am Lindensee vorbei ging es zur Startbahn West und dann schnurgerade zum Mönchbruch weiter. Unterwegs patroullierte die Polizei, hat aber angehalten, um mich auf dem schmalen Weg vorbeizulassen. Vom Mönchbruch ging es wieder geradeaus und dann rechts züruck zum Parkplatz. Ein Rudel Rehe und einige Eichelhäher waren zu sehen, aber leider kein Hirschkäfer, nach denen ich eigentlich ausgeschaut habe. Um die geplanten 2h voll zu kriegen, bin ich extra langsam gelaufen, aber trotz eines Schnitts von 7:04 min/km haben mir am Ende noch 6min. gefehlt. Dafür war der Puls mit 122 schön niedrig.
27.06.2006 16:46:00 26 Heute war es mir wieder mehr nach Baggersee als Freibad zumute. Nach einiger Überlegung habe ich den Neo wieder angezogen, obwohl es sich schon letzte Woche nicht so kalt angefühlt hat im Raunheimer Bauersee und einige andere Badende zu sehen waren. Nach 3 schnellen Runden (jeweils 1 Minute besser als letztes Mal) habe ich testhalber doch den Neo abgelegt und bin die letzte Runde in Badehose geschwommen. Erst dieser direkte Übergang hat mir bewußt gemacht, welchen Unterschied der Neo bezüglich Auftrieb und Isolation bewirkt. Trotzdem bin ich weder untergegangen noch erfroren. Zur Abwechslung habe ich die letzte Runde Einarmkraul gemacht und bin nach insgesamt 59 Min. und ca. 3km wieder aus dem Wasser. Beim nächsten Mal lasse ich den Neo zuhause, die Wassertemperatur an der Oberfläche hat ca. 24°.
24.06.2006 15:11:00 29 Heute gibt es eine schnelle Radeinheit. Dementsprechend bin ich mit dem P3C bei 31° und leichtem Wind im Ried unterwegs. Da muß ich mich nicht lange aufwärmen, sondern lasse bald den Puls auf 150 steigen. Die Leistung pendelt um die 250 Watt, die Trittfrequenz um die 90. Erst nach 90 Minuten lasse ich es etwas langsamer angehen, auch durch die häufigeren Ampelstopps auf der B44. Nach 111 Minuten bin ich wieder zuhause, bei 60,1km ergibt das einen Schnitt von 32,9km/h. Die mittlere Leistung liegt bei 218 Watt, da hätte ich bei einem Puls von 146 etwas mehr erwartet. Immerhin ist die Links-Rechts-Balance heute bei genau 50/50, den Trittindex von 16% ignoriere ich einfach.
23.06.2006 18:19:00 30 Zum Schwimmen bin ich heute wieder ins Freibad, um nicht den gleichen Fehler wie in der letzten Saison zu begehen, ohne Geschwindigkeitskontrolle im See zu "baden". Heute wäre ich aber besser in den See gegangen, denn die Zeiten bei der Ausdauereinheit waren miserabel. Der erste km war erst nach 19:33 vorbei. Auf dem zweiten wollte ich Gas geben, aber die 200m Zwischenzeiten gingen von 3:31 auf 3:53 hoch. Dann habe ich noch 8x50m Einarmkraul und 400m Ausschwimmen gemacht. So schlecht war ich schon lange nicht mehr im Wasser.
22.06.2006 20:01:00 31 Es war schon geschickt, das Intervalltraining um einen Tag verschoben zu haben, denn heute war es mit 23° und leichtem Wind deutlich angenehmer zu Laufen als gestern. Da das Stadion um 18:00 Uhr schon geschlossen war, bin ich nach dem Abendessen entlang der Horlache in den Wald. Nach 20 Min. Einlaufen kamen wie üblich 5 Intervalle à 4:25 (geschätzt 1km) mit 2 Min. Gehpause dazwischen. Das ging gut wie selten, vielleicht war es doch nicht immer ein km. Auch beim Auslaufen war der Puls bei 129 statt 140 wie sonst. Nach insgesamt 10,4km und 66 Minuten war ich wieder daheim.
20.06.2006 17:25:00 33 Heute wurde wieder im See trainiert, zum ersten Mal dieses Jahr im Raunheimer Bauersee. Die Wassertemperatur war mit 23° schon fast zu hoch für den Neo. Komischerweise war der See bis auf einen anderen Gast zu dem Zeitpunkt leer. Nur 2 Schwäne haben mich auf 4 Runden entlang der Begrenzung ein Stück begleitet. Sonst war außer Algen, die sich stellenweise kurz unter der Wasseroberfläche befanden, nichts los. Auf Abwechslung hatte ich heute keine Lust, also ging es in konstantem Tempo rundum. Nach 56 Minuten und geschätzten 3km bin ich wieder aus dem Wasser.
18.06.2006 09:27:00 35 Sport am morgen ist nicht mein Ding. Trotzdem bin ich heute nach ausgiebigem Frühstück in den Wald, denn die Temperatur wird sicher nicht sinken. Da eine lange Ausdauereinheit ansteht, habe ich das Auto mit Kühltasche günstig geparkt und bin 3 Runden à 6,9km gelaufen. Entsprechend dem Temperaturanstieg von 22° auf 26° haben sich die Zeiten von 45 über 46 auf 48min erhöht. Inkl. Pausen war das ein Schnitt von 7min/km bei einem Puls von 128, also ziemlich schlecht. Da ich mal davon ausgehe, daß das sowohl vom Wettkampf letzte Woche als auch von der Temperatur herkommt, werde ich nächste Woche auch noch etwas langsam machen.
16.06.2006 18:17:00 37 Heute gibt es eine abwechslungsreiche Kraftausdauereinheit im Freibad. Das Wasser ist zwar wieder wärmer als die Luft, aber der Unterschied ist mit 3° nicht so schlimm. Nach 600m Einschwimmen kommt das "Züge reduzieren". Mittlerweile glaube ich aber, daß ich schon an meinem Optimum bin, besser als 10 4er Züge auf 50m ging es jedenfalls nicht. Dann kamen 4x100m Catchup und anschließend 4x150/100/50m Einarmkraul. Das alles ging recht schnell vorüber und Langeweile kam nicht auf. Nach 300m Ausschwimmen und 1:13 war schon Schluß, insgesamt kam ich so auf 2,9km.
14.06.2006 18:06:00 39 Nach 3 Tagen der Ruhe sollte die heutige Regenerationseinheit die alte Müdigkeit in den Oberschenkeln durch neue ersetzen. Trotz vorgerückter Stunde war es mit 30° beim Start noch ordentlich warm, aber zumindest hat sich der Wind zurückgehalten. Da ich noch genug von den Steigungen hatte, ging es über Mörfelden und Weiterstadt wieder ins Ried. Wendepunkt war südlich von Stockstadt. In ziemlicher Einsamkeit habe ich die Runde gedreht, immer auf niedrigen Puls achtend. Wegen der Wärme wohl war es am Ende doch ein Mittelwert von 123, eigentlich zu hoch. Dafür war der Schnitt mit 28,4km/h auf den 76,2km anständig. Auch gekurbelt habe ich ordentlich mit 88upm.
11.06.2006 12:10:00 42 Um den klebrigen Geschmack von meiner Radmischung wegzukriegen, habe ich gleich ein Wasser genommen, und leider die Hälfte in die Luftröhre bekommen, was nicht gerade hilfreich war. Die nächsten Male habe ich mir beim Trinken mehr Zeit gelassen. Es hat gut 5km gedauert, bis ich einen Rhythmus beim Laufen gefunden habe. Die km-Zeiten haben ziemlich variiert, was aber auch an Trinkpäuschen und An- bzw. Abstiegen gelegen haben mag. Immerhin bin ich ohne Gehpause durchgekommen. Mit 1:20 war ich für meine Verhältnisse sogar noch recht gut. Platz 343 beim Laufen hat mich schließlich auf Platz 214 zurückgeschoben, das ist für mich aber sensationell, da ich gerade noch in der erste Hälfte des Finisherfelds angekommen bin. Genauso sensationell war dann noch die Verpflegung in der Finisherzone, in der ich noch eine Stunde nach dem Rennen verbracht habe. Insgesamt war es ein toller Tag bei einer erstklassigen Veranstaltung.
11.06.2006 10:07:00 42 Das Rad war dort, wo ich es hinterlassen habe. Nach kurzen Weg Schieben bin ich mit der Technik von Freitag in die Schuhe gestiegen und losgefahren. Was ich nicht geübt habe, war die Montage der Uhr auf dem Leistungsmesser, das ging aber auch während der Fahrt gut. Die Sonne hätte die Fahrt ganz angenehm gemacht, aber der Wind war auf der ersten Hälfte meist gegen mich. Hemmungslos habe ich an den vielen Steigungen vom kleinen Blatt Gebrauch gemacht, trotzdem blieb der Puls bis auf die Abfahrten um die 150. Die Fahrt war mit über 700Hm die gleiche Quälerei wie beim Test letzte Woche. Leider hat die Messung für einige Minuten bzw. 2,6km ausgesetzt, sodaß ich nicht genau die Fahrtzeit stoppen konnte. Auf dem gemessenen Stück hatte ich immerhin einen Schnitt von 31,6km/h, also besser als am Wochenende (wo es nicht so windig war). Während mir die Leistung von 241 Watt gefällt, ist die Links/Rechts Balance mit 39/61 hoffnungslos daneben. Dafür ging der Trittindex mit 26% schon etwas hoch, obwohl ich auf den Abfahrten kaum gekurbelt habe. Bei Gelegenheit muß ich wohl nochmal etwas am Sensor basteln. Bei der Geschwindigkeit müsste ich eine reine Fahrtzeit von 1:54 gehabt haben. Damit wurde ich aber von Platz 54 auf Platz 124 durchgereicht (Platz 180 auf dem Rad). Vor dem Abstieg bin ich gut aus den Schuhen herausgekommen und habe sogar daran gedacht, meine Uhr wieder vom Rad abzunehmen, bevor es ein Helfer weggeschoben hat. Der Wechsel zum Laufen hat auch einwandfrei geklappt.
11.06.2006 09:37:00 42 Um 5 Uhr klingelt der Wecker, um 6 ist Abfahrt zum Hardtsee, dem Start des Kraichgau Triathlons. Da es nur ein Test ist, habe ich für die mittlere Strecke gemeldet. Zum Glück war ich früh vor Ort und konnte noch unweit des Sees parken. Nach Abholung der Startunterlagen waren alle Utensilien in 3 Stofftaschen zu packen. Sinnigerweise war die After-Race Tüte mit Swim beschriftet, aber das war noch auszurechnen. Nach doppeltem Check wurden die Tüten abgegeben und das Rad eingestellt. Die Organisation jedenfalls war perfekt und alles leicht zu finden. Durch den versetzten Start der kurzen, langen und mittleren Strecke hatte ich noch genügend Zeit zur Entspannung vor dem Start. Sogar die Spitze der Kurzdistanz mit Lothar L. kam schon aus dem Wasser, während ich noch wartete. 7 Minuten nach der L-Distanz ging es auch für mich los. Die 600 Teilnehmer haben sich recht gut im Wasser an der Startlinie verteilt und ich bin vorne ohne Probleme losgekommen und mit einem 3er Rhythmus den ersten Kilometer bis zum Zwischenlandgang geschwommen. Dort habe ich nur meinen Puls um die 160 gesehen und habe dann erstmal mit 2er Rhythmus mich beruhigt, bevor es wieder in den 3er ging. Die Zeitnahme war direkt nach dem Ausstieg und zeigte eine für mich sensationelle 29:37 an. Das ist unter meiner 200m Bestzeit. Beim Wechsel ging alles bis auf das Startnummernband glatt, das sich im Trinkrucksack verhedderte. Hier brauche ich doch mal eine Profilösung statt Gummiband.
09.06.2006 18:21:00 44 Heute gab es nur einen kleinen Techniktest auf dem Rad. Im erstaunlich leeren Wald gab es ein Dutzend Ein- und Ausstiege mit eingeclipten Schuhen am Rad. Mit der jetzt am besten funktionierenden Technik werde ich am Sonntag ins Rennen gehen.
07.06.2006 18:59:00 46 ... und der zweite folgt sogleich. Im Anschluß an das Schwimmen geht es fast nahtlos zum Laufen über. Die kurze 9,6km Runde durch den Wald habe ich mir überlegt. Obwohl die Einheit vorher nur Schwimmen war, fällt mir das Laufen anfangs sehr schwer. Vielleicht steckt noch etwas vom Radfahren am langen Wochenende in den Beinen. Trotz des schlechten Gefühls bin ich relativ schnell unterwegs, was ich an den Zwischenzeiten bei den markanten Punkten der Strecke merke. Heute sind trotz der frühen Stunde schon Rehe unterwegs. Zuhause bin ich wieder nach 59min, also sehr flott (für mich) mit 6:11min/km. Dafür liegt aber der Puls bei 130.
07.06.2006 17:38:00 46 Mit eintägiger Verspätung kommt der Schwimmbadbesuch dran. Heute paßt die Außentemperatur zur Wassertemperatur, beides 25°. Laut Plan soll ich wieder 4,2km Ausdauertraining machen, wegen kommenden Wettkampf kürze ich auf 3km. Die sind schon nach 56min um. Den ersten km schwimme ich in 18:23, den nächsten in 18:31. Nur auf dem letzten km lasse ich mir mehr Zeit mit 19:19. Das läßt hoffen für Sonntag. Dieses war der erste Streich …
05.06.2006 14:06:00 48 Heute wird die Radeinheit von gestern nachgeholt. 4 Stunden GA stehen auf dem Plan, das sollte für eine Fahrt über das Ried nach Worms und auf der anderen Rheinseite zurück reichen. Leider habe ich mal wieder auf die Wettervorhersage vertraut, d.h. statt 20° gab es nur 17°, also ordentlich kalt in kurzen Sachen. Wenigstens hat der Wind erstmal geschoben. Am Wendepunkt war ich nach 1:45, zeitgleich mit vielen Autofahrern, die vielleicht nicht alle zum Fest in Worms wollten, aber trotzdem auf der Straße standen. In dem Gewühl bin ich auch nicht so schnell vorangekommen, das hat sich aber bald gelegt. Dummerweise kam dann auf der B9 der Wind entgegen, aber auf meinem Intra habe ich ja keine Hemmungen, das kleine Blatt einzusetzen. Trotzdem fiel der Schnitt von 31km/h auf 26km/h, aber ich habe ja nur trainiert. Um nicht über die 4h zu kommen, bin ich auf der Eisenbahnbrücke über den Rhein nach Gustavsburg, was auch etwas Zeit gekostet hat. Nach 3:59 und 110,6km war ich wieder zuhause, der Puls bei lockeren 124 trotz Gegenwind.
03.06.2006 14:21:00 50 Für die Radeinheit im KA-Bereich bin ich heute extra in den Kraichgau gefahren, nicht nur weil es im Süden 2° wärmer und erst später regnen sollte, sondern weil ich gleichzeitig die Strecke für den nächsten Wettkampf testen wollte, statt wieder im Ried im Kreis zu fahren. Der Hardtsee ist gleich gefunden und nach kurzer Rüstzeit geht’s los. Die neuen Radschuhe sind schon eingeklickt, als ich auf das Rad steige und der Einstieg während der Fahrt klappt barfuß ganz gut. Probleme gibt es aber mit dem neuen Polar Leistungsmesser, der zweimal Aussetzer hat. Beim zweiten Halt zieht ich das Band noch straffer, damit geht es. Die Strecke ist nicht ausgeschildert, also muß ich mit dem Ortsnamensgedächtnis arbeiten, wenn ich nicht gerade anhalte und die Karte zu Rate ziehen kann. Prompt verpasse ich schon die zweite Abfahrt. Fatal nur, daß bald der erwartete Berg kommt und ich erst in der übernächsten Ortschaft mißtrauisch werde. Also wieder über den Berg zurück und nach der richtigen Abzweigung gesucht. Das erste passende Schild nehme ich, nur der sich auftuenden Steigung nach zu urteilen, war das die falsche. Auf dem großen Blatt geht es im Wiegetritt hoch und oben bin ich wieder auf der richtigen Strecke. Nach kurzer Abfahrt geht es auf den höchsten Punkt der Strecke. Wie ich hinterher feststelle, muß man dort wieder abbiegen, ich folge der Straße und stoße unten wieder auf die Strecke. Zur Abwechslung bleibe ich die nächsten Kilometer auf der richtigen Strecke. Am steilsten Anstieg muß ich erstmals das kleine Blatt vorne nutzen (Schande über mich), die bisherigen Steigungen waren doch zu anstrengend. Da nun diese Hürde genommen ist, fahre ich die nächsten Hügel natürlich auch auf dem kleinen Blatt. Am Schlußanstieg habe ich kaum mehr Kraft und komme nur in mit 39/23 hoch. Oben angekommen, fahre ich dummerweise in der falschen Richtung wieder runter. Also wird es nichts mit der Besichtigung des Zielbereichs, stattdessen fahre ich gemütlich einen anderen Weg zurück zum See. Dort komme ich nach 2:43 Fahrtzeit wieder an, bei 81,5km macht das einen Schnitt von genau 30km/h. Bei 795Hm ein klasse Ergebnis, finde ich. Während der Fahrt habe ich mir zwar die Leistung anzeigen lassen, die hat aber immer ziemlich geschwankt, auch aufgrund der vielen Hügel. Die Auswertung später hat dann folgendes ergeben: 213W (liegt wohl daran, daß ich bergab doch das ein oder andere Mal die Beine habe baumeln lassen), eine Links/Rechtsbalance von 53/47 (ich muß rechts mal etwas mehr treten) und ein Trittindex von 14% (das ist hundsmiserabel, von "rundem Tritt" keine Spur). Alle diese Werte bedürfen einer dringenden Überprüfung auf einer flachen Strecke! Immerhin kann ich davon ausgehen, daß eine Zeit von unter 2h auf der mittleren Strecke im Kraichgau möglich ist.
02.06.2006 17:10:00 51 Die zweite Einheit heute war das verschobene Laufen im GA-Bereich. Ich wählt die selbe Strecke vom vergangenen Samstag, um mir das Nachmessen zu sparen. Die Sonne ist wieder da, wärmt aber nicht so richtig. Im Waldschwimmbad sind 2 Kormorane die einzigen Gäste. Im Wald begegnet mir die Walze, die endlich die von den Holzarbeiten verwüsteten Wege in Ordnung bringt. Ansonsten ist bis auf eine Ansammlung von Waldameisen auf einem Weg nichts zu sehen. Trotzdem geht die Zeit schnell rum. Auf der letzten halben Stunde befällt mich ein ziemlicher Hunger, der durch Grillgeruch in der Stadt noch verschärft wird, mich aber verlangsamt statt antreibt. Am Ende war ich 2:21 für die 20,8km unterwegs, bei 124bpm ein anständiger Schnitt von 6:47min/km für mich.
02.06.2006 08:09:00 51 Nachdem schon die Laufeinheit zweimal verschoben wurde, wollte ich heute auf jeden Fall die Schwimmeinheit pünktlich absolvieren. Da ich sowieso einen Termin in Frankfurt hatte, konnte ich vorher bequem ins Höchster Hallenbad. Tempohärte stand an, d.h. nach 600m Einschwimmen 30x 50m schnell, unterbrochen durch 1x 200m Lockern. Die schnellen Bahnen gingen gut und lagen alle zwischen 42 und 49s. Vor den 300m Ausschwimmen kamen nach 12x 25m Einarmkraul dran, die auch gut gingen. Das waren am Ende also 2,9km, ich war 64min inkl. Pausen im Wasser. Schade nur, daß ich sonst früher auf der Arbeit sein muß und nur heute das ab 8:30 ziemlich leere Becken nutzen konnte.
30.05.2006 07:12:00 54 Um nicht schon wieder die Schwimmeinheiten zu gefährden, bin ich angesichts der Wettervorhersage gleich am frühen Morgen in das Höchster Hallenbad gefahren. Das hat zwar auch nur 25m, war aber erfreulich leer, also für eine Kraftausdauereinheit gute Bedingungen. Nach 600m Einschwimmen ging es mit 3x 200m Tempo ähnlich weiter. 8x 25m "Züge reduzieren" war auf der kurzen Strecke eher schwierig. Dann kam 200m CatchUp dran. Statt 5x200m Paddles habe ich noch etwas Tempo gegeben. Inkl. Ausschwimmen waren es dann 2,9km in 61min inkl. Pausen. Die lange Strecke von Sonntag hatte ich noch gespürt, sonst wären es wie nach Plan 3,2km geworden.
28.05.2006 17:48:00 56 Um das Glück nicht herauszufordern, lasse ich das P3C stehen und mache als dritte Einheit heute einen Lauf. Das ist auch von der Einheitenfolge logisch. Betont langsam geht es erstmal auf die gleiche Strecke wie gestern. Am Anfang machen sich die Oberschenkel bemerkbar, das gibt sich aber nach den ersten 3km und es geht wirklich locker durch den Wald. Bis auf eine Waldmaus gibt es nichts zu sehen. Da ich nur etwas länger als gestern laufen will (3,5h, die ich Rad gefahren wäre, sind zuviel), biege ich eine Schneise früher rechts ab. So werden es 18,6km in 2:10, also gerade unter 7min/km, bei einem Puls von 123. Trotz der Enttäuschung beim Radfahren ein guter Wochenausklang.
28.05.2006 16:14:00 56 Am Nachmittag ging es nach dem Autorennen (Monaco war noch nie so langweilig wie heute) auf das Rad, um noch einige Kilometer diese Woche zu machen. Da der Wind wieder ziemlich aufgefrischt war, kam wieder das Intra zum Einsatz. Los ging es nach Flörsheim. In der Kurve an der Ampel in der Altstadt rutschte das Hinterrad etwas. 10m später sah ich den Plattfuß. Nach 4650km auf der Straße passiert mir so etwas. Also runter vom Rad, Kette auf die kleinsten Kränze und das Hinterrad raus. Der Verursacher ist schnell gefunden: die Scherbe steckt noch drin. Mit den Reifenhebern ist die Decke schnell beiseite und der Schlauch draußen. Vom Ersatzschlauch noch die Ventilverlängerung ab (den Schlauch habe ich auch beim P3C dabei), und alles wieder zusammengebaut. Das dauert keine 3 Minuten, geht also auch ohne Übung recht zügig! Nun noch die Minipumpe dran und soviel Luft drauf, daß ich bei der nächsten Tanke die 8bar wiederherstellen kann. Fatal nur, daß ich mit der Pumpe kein bischen Luft in den Schlauch kriege. Alle Möglichkeiten werden ausprobiert, nichts geht. Der Gegenversuch am alten Schlauch zeigt, es müßte gehen. Also wird der private Pannendienst (Frau) verständigt, der 15min später die große Pumpe vorbeibringt. Wie nicht anders zu erwarten, sieht das Ergebnis nicht anders aus: der Schlauch, der auf jeder Fahrt seit 1,5 Jahren dabei ist, ist undicht! Nur gut, daß heute kein Wettkampf ist. Mit 10min und 3,6km war das die kürzeste Radeinheit bisher.
28.05.2006 09:27:00 56 Weil die geplanten Schwimmeinheiten am Di. und Fr. ausgefallen sind, war heute letzte Gelegenheit, das aufzuholen. Also ging es direkt nach dem Frühstück in das Lachebad zu einer Ausdauereinheit. Daß es zu kalt war für eine anständige Zeit habe ich gleich nach den ersten 200m gemerkt. Hinterher hat die Uhr auch nur 23° Wassertemperatur angezeigt, das hat meinen Eindruch bestätigt. Leider war auch die Sonne zumeist hinter den abziehenden Regenwolken versteckt. Also habe ich mich nur darauf konzentriert, die geplante Strecke zu absolvieren. Damit ich überhaupt etwas von der Einheit hatte, bin ich 4,4km geschwommen, um meinen Langstreckenrekord auszubauen. Dann waren 1:30 rum und ich bin wieder aus dem 50m Becken geklettert. Mit 20:30min/km war das allerdings eine absolut schlechte Zeit, die hatte ich zuletzt im September.
27.05.2006 15:34:00 57 Das Wetter ist wirklich radunfreundlich. Aufgrund der Unbeständigkeit und des Winds habe ich die EB Einheit lieber laufend absolviert. Nach 30min Einlaufen ging es eine Stunde lang mit Puls 153 (+/- 3bpm) am Bauersee und Lindensee vorbei durch den Wald. Mehrfach mußte ich die Strecke verlängern, um die Zeit bis zur Ankunft auf der Autobahnbrücke zu füllen, von der es dann noch 30min in gemächlichem Tempo nach Hause sind. Die schnelle Strecke war 11,5km lang, d.h. ein Schnitt von guten 5:17min/km. Insgesamt war ich 2:04 und 20,8km unterwegs, also inkl. Einlaufen unter 6min/km. Das war eine sehr schöne Einheit, und die beiden Regenschauer unterwegs hätten mich auf dem Rad deutlich mehr gestört.
24.05.2006 20:52:00 60 Nach auswärtiger Arbeit und Stau bin ich erst am späten Abend zum Intervalltraining gekommen. Eine Verschiebung auf das lange Wochenende hätte aber wohl zu einem Ausfall geführt, zumal die Wettervorhersage eher schlechter aussieht. Zur späten Stunde war es aber nichts mit dem Stadion, also ging es an die Horlache. Schon beim ersten Intervall (ich habe nach jeweils 4min abgebrochen, also eher 900 statt 1000m) bin ich in den Wald abgebogen, weil ich durch einige Mückenschwärme hindurch bin. Im Wald bestand dann kaum mehr Gefahr, Insekten einzuatmen. Die 4 folgenden Intervalle klappten auch einwandfrei (sogar das letzte wieder an der Horlache, die Mücken waren weg). Der Puls ging rauf auf ca. 165, und beim Auslaufen war ich um die 136, also passend. Nach 10,1km und 63min war ich wieder daheim.
21.05.2006 16:20:00 63 Statt zum Kaffee und Kuchen daheimzubleiben bin ich doch am Nachmittag losgelaufen. Eigentlich war das Wetter perfekt, bewölkt, 20°, und weiche Wege durch den gestrigen Regen. Trotzdem habe ich mich durch den Wald geschleppt, vermutlich habe ich heute mittag zu üppig gegessen. Das Bemerkenswerteste unterwegs war ein Hund, der ohne Neo schon im Bauersee gebadet hat. Ansonsten waren nur dick angezogene und mit Regenschirm bewaffnete Spaziergänger zu sehen. Wendepunkt der Strecke war die Mönchbruchallee, d.h. heute gab es weder Startbahn West noch Mönchbruch noch Lindensee. Wie gefühlt, war ich heute tatsächlich noch langsamer als sonst. 2:23 und 20,3km bedeuten einen Schnitt über 7min/km, und der Puls war hoch mit 127.
19.05.2006 18:19:00 65 Das wechselhafte Wetter erschwert das Schwimmen. In Darmstadt war das Hallenbad zu, bei meiner Ankunft zeichnete sich aber ein Gewitter ab, weswegen ich nicht ins Freibad ging. Knapp 2 Stunden später versuchte ich mein Glück in Rüsselsheim und bin angesichts des klaren Himmels nach draußen gegangen. Statt nach Plan Grundschnelligkeit zu trainieren, bin ich wieder die volle Distanz angegangen. Unterwegs habe ich aber gemerkt, daß es nicht optimal lief, weswegen ich die Technik immer wieder variiert habe (Armzug, Beinschlag). Die ersten 3 km-Zeiten waren 18:13, 18:52 und 19:21. Nach 3,6km und 1:08 habe ich dann keine Lust mehr gehabt und auf die letzten 200m verzichtet. Da waren die 200m Zeiten schon um die 3:55. Nun bin ich skeptischer denn je, weitere Minuten schneller zu werden.
17.05.2006 17:48:00 67 Das schöne Wetter am Abend wird für eine Radeinheit im niedrigen GA Bereich genutzt. Deshalb ist heute auch das Intra Rennrad dran, damit kann ich es gemütlich auf dem Oberlenker angehen lassen. Für eine flache Strecke geht es über Mörfelden und Weiterstadt nach Büttelborn. Dann weiter nach Griesheim, Eschollbrücken und Gernsheim. Es gibt etwas Gegenwind, der heute aber nicht weiter stört. Gernsheim ist auch der südlichste Punkte, danach geht es zurück über Riedstadt, Geinsheim und Trebur. Dort tauche ich zeitweise in Insektenwolken ein, ein netter Kontrast zur sich bemerkbar machenden Pollenallergie. Nach 2:44 bin ich wieder daheim, der Tacho zeigt 79,4km, d.h. einen guten Schnitt von 29,1km/h. Auch die Trittfrequenz mit 88upm ist perfekt, genau wie der Puls von 122.
14.05.2006 09:59:00 70 Das Wetter sieht nach dem Frühstück viel besser als angkündigt aus, also schwinge ich mich gleich aufs P3C. Wie schon seit langem gewollt, fahre ich heute endlich die IM Radstrecke ab. Über Mörfelden geht es zum Langener Badesee, wo ich keinen Meter verschenke und bis zum Kassenhäuschen fahre. Der grobe Asphalt der Zufahrt gibt einen Vorgeschmack auf das noch kommende. Um die Uhrzeit war die Ein- und Ausfahrt Frankfurt unproblematisch. "The Beast" in Bergen-Enkheim hat wohl den Namen, weil es nach der Kurve weiter bergauf geht. Dafür entschädigt die lange Abfahrt nach Hochstadt. Bei "The Hell" müssen schon alle Schrauben gut angezogen sein, sonst fliegt bei dem Geschüttel über das Kopfsteinpflaster alles weg. Da ich mich nach dem großen Bild der Radstrecke vorbereitet habe (statt nach Höhenprofil) war ich etwas überrascht, als der Hühnerberg vor mir auftauchte. Dort ging es dann aber auch auf dem großen Kettenblatt hoch (dort blieb die Kette auch wieder für den Rest des Tages). Und wieder eine klasse Abfahrt (vielleicht lege ich mir doch ein 54er oder wenigstens 11er zu). Bis Bad Nauheim ist die Strecke ziemlich unspektakulär, etwas Abwechslung haben die RTFler unterwegs gebracht. In Bad Nauheim habe ich dann ein Schild übersehen und habe erst am Ortsausgang gewendet. Nach einer weiteren Suche Richtung Ockstadt habe ich dann doch wieder den Weg zurück nach Friedberg gefunden. Die "Burgmeile" war auch nicht anstrengend zu fahren. Dummerweise gab es nach Friedberg fiesen Gegenwind, der die lange Strecke nach Bad Vilbel ziemlich anstrengend werden ließ. Den "Heartbrek Hill" bin ich dann mit 53/23 hochgefahren, im Wettkampf mache ich das wohl anders. Nach Frankfurt rein war dann ziemlich viel Verkehr, da habe ich lieber aufgepaßt statt die Höchstgeschwindigkeit auf 70 hochzuschrauben. Nur den Tunnel in Frankfurt habe ich ausgelassen und bin lieber über den Theaterplatz gefahren. Am Niederräder Ufer entlang ging es dann nach Hause, immer noch gegen den Wind. Das und die Steigungen auf dem großen Blatt haben dann doch mehr Kraft als geplant gekostet. So war ich 5:07 für 150,4km unterwegs, ein Schnitt unter 30km/h. Dafür war der Puls bei 130, dafür die Schonung auf der letzten Stunde gesorgt. Vor dem IM werde ich die Strecke nicht mehr fahren, da ist mir Ried und Feldberg lieber.
13.05.2006 11:13:00 71 Nach kurzer Überlegung habe ich heute einen Lauf statt der geplanten Fahrt unternommen. Der Regen hatte schon aufgehört und es sah nach einer kleinen Wetterbesserung aus. Der Wald duftete herrlich und die angenehme Temperatur ließ es nicht zu schwül sein. Um die Zeit war kaum etwas los, den einzigen Walker unterwegs kannte ich sogar aus der Schule. Heute ging es an einigen Seen entlang und überall waren Reiher und Wildgänse, sogar an den Tümpeln im Wald. Nach dem Lindensee bin ich noch an der Horlache entlang zum Ostpark, um zwei km mehr zu machen. Am Ende der 2:09 waren es dann 19km, Puls lag bei 123. Das ist mal wieder erfreulich, zumal ich eigentlich noch sehr müde war.
10.05.2006 17:10:00 74 Und wieder steht ein Lauftraining mit Intervallen im Stadion an. Immerhin fühle ich mich heute besser als letzte Woche und bin auf den ersten 3 Kilometern beim Einlaufen locker. Der Puls geht aber trotz 6:30 min/km auf 127 hoch. Immerhin kann ich dann 5 Intervalle laufen, wobei die Zeiten zwischen 4:22 und 4:38 recht schlecht sind. Dabei liegt der Puls aber bei 160, also habe ich mich nicht so verausgabt wie in der Vorwoche. Um nicht zu übertreiben, laufe ich nur 2km aus, wieder mit 6:30 und Puls 139. Das Tief der letzten Woche ist also überwunden. Nächste Woche ist Erholung angesagt und übernächste Woche werden die 4:10 angegriffen…
09.05.2006 16:57:00 75 Heute habe ich wieder das Hallen- dem Freibad vorgezogen, so warm war es nicht und ich wollte nicht das Risiko eingehen, wg. Gewitter aus dem Wasser zu müssen. Kraftausdauer stand wieder auf dem Plan und so kamen nach 600m Einschwimmen 6x 50m Züge reduzieren und anschließend 4x 100m Catch-Up. Nach etwas Lockern gab es wieder das kräftezehrende Einarmkraul mit 4x 150/100/50m. Die 300m Ausschwimmen habe ich dann wirklich langsam gemacht. Immerhin war ich eine Minute schneller als beim gleichen Programm vor 4 Wochen.
07.05.2006 16:42:00 77 Ursprünglich wollte ich heute mit dem Rad die IM Strecke abfahren, doch morgens hat es zeitlich nicht geklappt und nachmittags war es mir zu windig. Also bin ich stattdessen gelaufen. Damit es sich auch lohnt, war wieder eine große Runde um den Bauersee, an der Startbahn entlang und zwischen Zins- bzw. Mönchbruchwiese hindurch dran. Um noch etwas Zeit auf dem Rückweg draufzulegen, bin ich zur Wiese am Niederwald abgebogen. Der grasbewachsenen Weg dort war aber eher zum Crosslauf geeignet (beim Rüsselcross ging es dort mit dem Rad entlang), so hatte ich ihn nicht in Erinnerung. Nach dem Tierheim bin ich parallel zu Waldrand und Autobahn zur Horlache und von der üblichen Stelle wieder in den Ostpark. Von vielen Radlern und meinem entgegenlaufenden Schwager abgesehen war nichts los im Wald. Am Ende standen dann 26,6km in 3:04 fest, allerdings war der Puls mit 132 zu hoch. Insbesondere auf der letzten Stunde ging es bergauf damit, und bei 24° war es noch nicht zu warm.
06.05.2006 14:16:00 78 Der Wind ist schon ein Faktor (20/39), also geht die KA-Einheit heute auf den Feldberg statt im Kreis. Bergauf schiebt sogar der Wind, deshalb ist die Anfahrt über Flörsheim, Weilbach und Hofheim ein Klacks. Die erste Steigung vor Königstein geht locker. An der Kreiselbaustelle geht es etwas langsamer (die wollen wohl schon im Vorfeld Brasilienfans abschrecken), dann wird aber wieder beschleunigt zum langen Anstieg. Bewußt fahre ich 39/23, um zu sehen, ob ich notfalls auch mit dem P3C hochkäme (es klappt). Auch hier geht es locker und ich fühle mich gut (bis auf die vom Heuschnupfen tränenden Augen und laufende Nase). Nach genau 100min bin ich oben. Vor der Abfahrt wird die Brille geputzt und ein Riegel gegessen, die Beine kann ich aber in den folgenden Minuten ruhen lassen. Wegen Gegenwind ist der Topspeed abwärts nur 58,4km/h, aber darauf kommt es nicht so an. Auf der Rückfahrt fahre ich von Weilbach über Eddersheim nach Flörsheim (eine dumme Idee, weil die Bahnschranke in Eddersheim eine ganze Weile geschlossen war). So wurden es am Ende 73,9km in 2:55, Puls lag bei 135 (und nur 12min über 158).
05.05.2006 17:35:00 79 Heute hat auch im Schwimmbad die Freiluftsaison begonnen. Spontan ging es bei 25° statt in die Halle nach draußen. Dort hatte ich keine Lust auf die eigentlich anstehende Technikeinheit, sondern habe meine gute Stimmung für eine Leistungsüberprüfung über die volle Distanz genutzt. Der erste km war unter 18min, der zweite und dritte km knapp darüber. Auf den letzten 800m habe ich etwas geschwächelt, aber es wurde mit 1:08 eine Minute besser als die bisherige Bestzeit. Das war gut, aber eigentlich habe ich mir mehr vorgestellt. Trotzdem werde ich die vorangegangene Trainingsumstellung beibehalten.
04.05.2006 17:36:00 80 Der Mai fängt trainingstechnisch sehr spät an. Die erste Schwimmeinheit am Di. ist ausgefallen (Hallenbad hat geänderte Öffnungszeiten und ich war zu spät) und die erste Laufeinheit mußte beruflich bedingt auf heute verschoben werden. Im Intervalltraining war ich noch schwächer als letzte Woche. Mögliche Ursachen: Müdigkeit (5h Schlaf), Heuschnupfen, zu warm (26°) oder immer noch Restalkohol vom Wochenende (Geburtstag). Schon die 3km Aufwärmen mit 6:30 Schnitt und Puls um 125 waren schlecht. Nach 3 Intervallen mit 4:30, 4:21 und 4:29 war ich platt und bin dann 2km locker gelaufen (6:25, 6:40), aber trotzdem mit Puls bei 141. Nach kurzer Besinnung habe ich noch einen "schnellen" km mit 4:31 drangehängt, um die Stunde vollzumachen, aber schön war es nicht.
29.04.2006 09:25:00 85 Angesichts des Wetterberichts bin ich so früh wie möglich losfahren auf meinem P3C, um die Einheit im Trockenen hinter mich zu bringen. Bei 9° und ordentlichem Wind (17/41) waren die Bedingungen für eine Tempoeinheit nicht so gut. Für eine möglichst unterbrechungsfreie Fahrt habe ich mir das Stück Nauheim, Groß-Gerau, Wallerstädter, Geinsheim, Trebur und Nauheim ausgesucht, eine Runde von ca. 14km. Nach 30min Einfahren (durch Rückenwind schon 31,4km/h Schnitt) ging es dann eine Stunde im Kreis mit Puls um 147bpm. Eigentlich wollte ich mit dem Puls zwischen 150 und 160, aber dazu lief es wg. böigem Wind nicht so rund. So wurden es auf der schnellen Runde 34,3 km, obwohl ich tatsächlich nur einmal anhalten mußte (Fußgängerampel in Wallerstädten [und einen Traktor konnte ich wg. Gegenverkehr bei Trebur nicht gleich überholen]). Das Ziel, einen 36er Schnitt zu erreichen, wurde so verfehlt. Zurück ließ ich es dann langsamer laufen und kam auf den restlichen 32min. auf einen Schnitt von 26,4km/h.
28.04.2006 16:13:00 86 Wie am Freitag üblich, gibt es heute eine Schwimmeinheit, diesmal "Tempohärte", was zum restlichen Wochenprogramm gut paßt. Nach 600m Einschwimmen kommen 16x 100m Intervalle in jeweils 1:40min. Nach 100m Lockern folgen dann 8x 50m 1-Arm-Kraul und abschließend 300m Ausschwimmen. Bei einem solchen Programm geht die Zeit schnell vorbei, ich hätte aber noch etwas länger machen können.
26.04.2006 16:46:00 88 Trotz verhangenem Himmel ist es trocken im Rüsselsheimer Stadion. Dort bin ich, weil ein Intervalltraining auf der Bahn ansteht. Nach gemächlichen 3km Einlaufen mit 6:11min/km Schnitt und 120bpm geht es 5x1km mit 200m Gehpause rundum. Die Intervalle fallen nicht so toll aus, mit Puls 161 sind es zwischen 4:20 und 4:32min/km. Die 3km Auslaufen sind dann mit einem Schnitt von 6:25, der Puls liegt diesmal aber bei 140bpm. Beim Zurückblättern in meinen alten Daten vom September sehe ich aber, daß dort die Zeiten noch schlechter waren, also kann Entwarnung gegeben werden und ich werte den heutigen Tag als Erfolg!
25.04.2006 17:04:00 89 Wie dienstags üblich, steht heute Schwimmen an, und zwar Kraftausdauer. Nach 600m Einschwimmen kommen gleich 3x200m Tempo, jeweils gesteigert, und mit 3:27, 3:21 und 3:17 war ich garnicht schlecht. Nach 50m locker gab es nochmal lockere 4x50 Züge reduzieren, hier bin ich aber schon am Limit. 200m Catchup waren dann total ungewohnt und nach nochmaligem Lockern kam dann 6x200m mit "langen Zügen" statt Paddles. 300m Ausschwimmen beendeten die Einheit. Trotz einiger Pausen war es mit 69min im Wasser schon recht kurz. Es war auch relativ voll im Becken heute, sodaß einige Überholvorgänge geübt werden konnten.
23.04.2006 10:02:00 91 Heute ist die hunderste Einheit in der Saison 2006 dran. Um den Plan einer Radfahrt im Regenerationsbereich nicht zu gefährden, darf das Intra Rennrad zum ersten Mal dieses Jahr von der Rolle runter und an die frische Luft. Trotz Sonnenschein ist es mit 12° wirklich frisch und mehr als 17° werden es am Ende auch nicht. Immerhin habe ich dazugelernt und lange Sachen an. Über Flörsheim geht es nach Sindlingen, dort wieder über den Main und weiter nach Schwanheim. Kurzentschlossen fahre ich dort durch den Wald (sehr schöne Strecke, besser als durch Niederrad) zum Flughafen und bei Zeppelinheim auf die B4 am Langener Waldsee vorbei nach Mörfelden. Über Weiterstadt und Groß-Gerau geht es wieder nach Hause. Das waren dann 74,8km in 2:44h, also ein schöner Schnitt von 27,4km/h. Der Puls lag ziemlich konstant bei 120, also genau das Ziel von heute.
21.04.2006 19:14:00 93 Zur Erholung der müden Knochen und Muskeln gibt es heute passend das Schwimmtraining mit einer Technikeinheit. Die Knochen tun mir von Renovierungsarbeiten weh, die Waden vom letzten Lauf (Vorderfuß!). Nach den 500m Einschwimmen ist das aber schon vergessen. Im Rüsselsheimer 25m Becken klappt dann auch das Schwimmen ohne Arme, von nennenswertem Vortrieb kann ich aber immer noch nicht sprechen. 8x25m 1-Arm-Kraul sind dann die reine Erholung. Nach 50m Lockern kommen dann 3x200m mit ansteigendem Tempo, die sich aber an der 800m Zeit orientieren sollen. Also lasse ich es vermeintlich langsam angehen und komme bei 3:35 raus. Beim nächsten lege ich etwas drauf und ende mit 3:22. Dann will ich es wissen und stelle mit 3:14 meine Bestzeit ein. Nun kommt nochmal Lockern und dann 6x25m 1-Arm-Kraul und schließlich 200m Ausschwimmen, in Summe also nur 2,4km.
19.04.2006 19:11:00 95 Bei fabelhaftem Abendwetter ging es zur einzigen Laufeinheit dieser Regenerationswoche. Anfangs lief es sehr unrund und ich überlegte, ob ich tatsächlich die Autobahn im Wald überqueren sollte. Das hat sich aber auf dem Eichenrainweg gegeben und ich habe mich sogar für die große Runde um den Bauersee entschieden. Trotz der vorgerückten Stunde war nur ein Reh unterwegs, dafür aber mehrere Läufer und Radfahrer. Im Ostpark waren dann aber wenigstens die Fledermäuse aktiv. Aus purer Neugier habe ich einen Abschnitt von 3,6km im bewußten Verderfußlauf zurückgelegt und war dabei tatsächlich etwas schneller (6:35 statt 6:50min/km). Das werde ich beim nächsten Intervalltraining gleich nochmal probieren. Am Ende waren es 109min für 16,2km, der Puls bei 126bpm.
16.04.2006 09:45:00 98 Schwimmen war heute das einzige, zu dem ich fähig war. Im Darmstädter Hallenbad waren viele Gleichgesinnte, die auch an Ostern eine kleine Einheit machen wollten. Ausdauertraining war dran und es ging mit 600m Einschwimmen los. Danach folgte eine Pyramide mit 4x50, 2x100, 1x200, 2x100 und 4x50m, mit jeweils 50m "aktive Pause", d.h. langsames Schwimmen, dazwischen. Das schwierigste war wieder das Mitzählen. Dann kamen 12x50m 1-Arm-Kraul dran, was eher mental schwer war. Schließlich gab es noch 250m Ausschwimmen, um insgesamt 3,1km zu ergeben.
15.04.2006 11:00:00 99 Von wegen Sonnenschein und 20°. Daran habe ich leider geglaubt, als ich in kurzen Sachen losgeradelt bin. Andere Radfahrer hatten irgendwie eine passendere Wettervorhersage gehabt, denn mehr als 16° wurde es unter den Wolken nicht. Also mußte ich etwas flotter fahren, um nicht zu frieren. Statt wieder über das Ried zu fahren, ging es heute Richtung Aschaffenburg. Erfreulicherweise sind in der Gegend längere Straßenabschnitte ohne Kreuzung zu finden, weshalb ich die meiste Zeit tatsächlich in der Aerohaltung fahren konnte. Hinter Stockstadt bin ich dann Richtung Darmstadt abgebogen, statt nach AB hineinzufahren. Um Messel herum ging es dann etwas bergauf und bergab, das hat den Hauptteil der 350HM ausgemacht. Nach 137km und 4,5h war ich wieder zuhause. Bei wärmeren Wetter wäre ich wohl noch ein Stündchen länger draußen geblieben. Der Puls war im Schnitt bei 129, diesmal war er in der ersten Stunde am höchsten.
14.04.2006 15:16:00 100 Das Wetter sah zwar trüb aus, aber aufgrund der Temperatur um die 15° gab es heute die diesjährige Laufpremiere in kurzem Hemd und Hose. Eigentlich sollte es eine Radeinheit sein, aber wegen angekündigtem Regen wollte ich die 3 Stunden zu Fuß zurücklegen. Die Strecke führte am Bauersee vorbei zur Startbahn West und dann über die Zinswiese und Mönchbruch in Richtung Königstädten und am Tierheim vorbei zur Horlache und Ostpark zurück nach Hause. Statt Regen gab es gegen Ende sogar Sonnenschein. Zu den geplanten 3h haben 13 Minuten gefehlt, aber 24,4km waren durchaus genug. Mit dem Puls von 125 und 6:51min/km war ich ganz zufrieden.
13.04.2006 17:24:00 101 Da am morgigen Feiertag das Schwimmbad geschlossen ist, mußte ich die Schwimmeinheit auf heute vorverlegen. Das Problem hatten wohl viele Gleichgesinnte, denn es war ziemlich voll im Darmstädter Becken. Heute stand aber die Einheit Tempohärte an, die nach 600m Einschwimmen 30x50m mit jeweils 20s Pause und einmal 200m in der Mitte vorsah. Da konnte ich nach jeder Bahn schauen, wo es am besten durchging. Nur das Zählen war etwas schwieriger und so habe ich hinterher festgestellt, daß ich 2x50m zuviel geschwommen bin. Die 50m Zeiten lagen zwischen 46 und 50s, ich habe also schon ordentlich Gas gegeben. Vor den 300m Ausschwimmen lagen dann noch 6x50m 1-Arm-Kraul, und die waren schon ziemlich anstrengend.
12.04.2006 17:56:00 102 Passend zum Feierabend hat der Regen aufgehört und die Sonne kam nochmal heraus. Startpunkt ist heute der Kelsterbacher Wald, es steht eine Laufeinheit im Kraftausdauerbereich an. Nach der Umrundung des Mönchwaldsees ist das Aufwärmen beendet und ich beschleunige bis Puls 150. Damit auch ein paar Steigungen dabei sind, geht es dann über die A3 und dann über die A67, d.h. der Baggersee Mitteldorf und der Bauersee liegen auch neben der Route. Die letzte Steigung führt dann noch an der Ticona und der ICE-Trasse vorbei, bevor das Auslaufen am Mönchwaldsee wieder endet. Neben Rehen gab es heute auch eine Vielzahl von Spechten zu sehen. Die Runde hat 12,2km gehabt, die ich mit 5:55min/km geschafft habe. Wie geplant, lag der Puls höher, im Mittel bei 138.
11.04.2006 17:02:00 103 Heute gab es wieder eine Einheit Kraftausdauer im Schwimmen. Hierfür paßte wieder das Darmstädter Hallenbad. Nach 600m Einschwimmen stand als erste Übung 350m Zugreduktion an. Mittlerweile habe ich gelernt und Bahn für Bahn immer stärker durchgezogen und auch mehr Beinarbeit gemacht. So konnte der gewünschte Fortschritt herbeigeführt werden. Als nächstes war 4x100m Catch-Up angesagt, da habe ich die Technik jetzt auch drauf. Nach 50m lockern kam als dritter Teil 1-Arm-Kraul dran, das ich ja auch schon zur Genüge kenne. Trotzdem sind die 4x150, 4x100 und 4x50m schon anstrengend, insbesondere die langen Strecken. Das 300m Ausschwimmen war dann schon wieder die reinste Erholung.
09.04.2006 19:25:00 105 Am Abend raffe ich mich doch noch auf, die fehlende Einheit diese Woche hinter mich zu bringen. Da es zum Radeln zu spät und nach dem gestrigen Wind die Lust verflogen war, blieb nur Laufen übrig. Ich ließ es langsam angehen, entschied mich aber unterwegs für die große Runde um den Bauersee und über die Autobahn. Heute waren es häufig Rehe, die den Weg kreuzten, darunter sogar ein weißes Exemplar. Wildschweine waren nur zu riechen. Sonst war alles ruhig in der Dämmerung. Mit den heutigen 16,2km bin ich diese Woche über 40km in Summe gekommen. Der Puls lag bei niedrigen 124, dafür war der Schnitt von 6:54min/km schlecht. Gestern war es wohl doch zu anstrengend.
08.04.2006 13:23:00 106 Bei dem Sonnenschein war es klar, daß es mit dem Rad rausgeht. Da der Wind allerdings aufgefrischt hat, war es schon ein Wagnis mit dem P3C loszuradeln. In Rüsselsheim und durch den Wald über Mörfelden ging es ja noch, aber auf dem freien Feld war bei dem Seitenwind (lt. Wetter.de 26/54 km/h Wind/Böen) nur der Oberlenkergriff sicher. Trotzdem habe ich einen Meter Seitenstreifen gebraucht, mit mehr als den Zipp 404 wäre ich wohl wieder zurück gefahren. Klar war aber, daß bei den wechselnden Belastungen ein konstantes Fahren im GA-Bereich nicht drin war. Also habe ich es, wo es ging, ordentlich laufen lassen und bin auch einige Minuten mit 53/12 und 51km/h gefahren. Bei Gegenwind schräg von vorn waren es dann aber auch nur 24km/h. Immerhin habe ich auch heute nicht das 39er Blatt benutzt. Mal sehen, ob ich es überhaupt brauche. Es ging etwas ziellos durch das Ried und ein Teilstück bin ich tatsächlich zweimal in der gleichen Richtung gefahren. Erstaunlicherweise waren alle 3 Zwischenzeiten nach je einer Stunde mit 31,2km/h und Puls 134 gleich und am Ende sind 95,8km herausgekommen.
07.04.2006 15:43:00 107 Zur Entspannung nach den beiden aufeinanderfolgenden Läufen war heute wieder planmäßig Schwimmen dran, und zwar mit einer Technikeinheit. Nach 500m Einschwimmen gab es 200m Flachwasserschwimmen, d.h. ich habe versucht, nur die Hände einzutauchen. So kommt man natürlich auch voran. Dann war 4x25m Zugreduktion angesagt, was im 50m Becken nur 2 Bahnen waren. Gebracht hat das wieder nichts. Besser waren die dann folgenden 8x50m Kraftdifferenzierung mit mehr Einsatz am Ende der Armbewegung. Nach 100m lockern kamen 4x50m Faustkraul dran, auch eine lustige Übung, bei der Fortkommen etwas erschwert wird. Beim anschließenden 4x25m Delfinbeinschlag habe ich vollkommen versagt und bin nach den ersten 25m auf Rücken mit Beinschlag umgeschwenkt, um nicht zu ertrinken. 200m 2-links-2-rechts war auch neu, konnte ich aber gut umsetzen. Die 6x50m Catch-Up kannte ich schon, war aber heute besser. Statt 4x25m Leinenschwimmen habe ich dann eine schnelle 100m Zeit mit 1:28 (PB) hingelegt. Beflügelt davon gab es am Ende 400m statt 200m Ausschwimmen.
06.04.2006 18:53:00 108 Aufgrund des schönen Wetters habe ich heute eine außerplanmäßige Laufeinheit absolviert. Diesmal noch bei Tageslicht ging es in den Wald, um mal wieder den Zustand anderer Nebenwege zu inspizieren. Leider hat sich dort die Lage nicht geändert, d.h. nachts nicht belaufbar. In Begleitung meiner Tochter auf dem Rad habe ich die große Runde um den Bauersee gewählt. Außer zwei Schwänen und normalem Baggerbetrieb war dort noch nichts los, kein Wunder, selbst mit Neo ist das Wasser sicherlich zu kalt. Zur Enttäuschung meiner Tochter waren die Wildschweine noch nicht zu sehen. Nach genau den verabredeten 90 Minuten waren wir wieder zurück, bei einer Strecke von 14km und einem Puls von 127. Wie gestern war das nicht so gut, aber auch nicht richtig schlecht.
05.04.2006 20:28:00 109 Trotz der vorgerückten Stunde ging es heute abend nochmal raus. Es war schon wieder recht frisch mit 8°C, aber für eine Mütze war es noch zu warm. Im letzten Dämmerlicht biege ich in den Wald ein, auf der kurzen Runde wird es schon klappen auf den immer noch holprigen Wegen. Es ging gut und auf der Stockstraße erwartete mich schon das Mondlicht. Dunkle Schatten standen am Wegrand, die sich erst seltsam spät in das Unterholz davonmachten. Wenige Meter weiter bemerkte ich den Grund, die hellen Frischlinge waren noch auf der anderen Seite und wollten nicht an mir vorbei über den Weg. Vorsichtshalber ging ich rückwärts, damit die Bachen nicht auf falsche Gedanken kommen und mich anrempeln würden. Schließlich beruhigte sich das Getrappel im Wald und ich setzte meinen Weg unbehelligt fort. Ansonsten war um diese Uhrzeit nichts mehr los. Nach 10km und 64min war ich wieder zuhause, der Puls von 125 etwas zu hoch.
04.04.2006 19:18:00 110 Da ich heute schon früher zuhause war, bin ich in Rüsselsheim statt in Darmstadt Schwimmen gegangen. Außerdem standen im Trainingsplan (Grundschnelligkeit) einige 25m Sprints an, das geht schlecht auf einer 50m Bahn. Leider waren 4 Bahnen reserviert, sodaß es für die ca. 20 Badenden etwas eng wurde. Das übt aber für das Gedränge im Wettkampf. Nach 800m Einschwimmen kamen 4x50m, gleich mit einer Verbesserung um 1s auf 40s. Dann gab es 12x25m, dort habe ich mich auch um 1s auf handgestoppte 18s verbessert. So würde ich Jan S. zumindest auf dieser Distanz folgen können. Als letzte Übung vor dem 400m Ausschwimmen waren noch 4x100m 1-Arm-Kraul mit Steigerung dran. Hier habe ich aber alle 100m 2s verloren. Das war wieder ein abwechslungsreicher Abend, der schnell vorüberging.
02.04.2006 14:52:00 112 Wieder nehme ich das wechselhafte Wetter als Ausrede, um im warmen und trocknen Zuhause auf der Rolle vor dem Bildschirm zu radeln. Nach längerer Einstimmung bei der Flandern Rundfahrt steige ich selbst auf, um die nächsten beiden Stunden ein offenbar ziemlich bedeutungsloses Autorennen zu sehen. Bei Eurosport ändert sich das Programm offenbar sehr dynamisch und erst auf der letzten halben Stunde meiner Ausfahrt kommt die Aufzeichnung der Entscheidung des Radrennens. Auf der Rolle ging es natürlich viel leichter als auf dem Kopfsteinpflaster, aber wegen einer gewissen Müdigkeit (um 6 Uhr gab es schon ein etwas wichtigeres Autorennen...) habe ich mich heute doch etwas gequält. Der mittlere Puls, gemessen in 30min Intervallen ging von 117 auf 131 hoch, während die Geschwindigkeit konstant um die 37,5km/h lag. Nach 2,5h waren das also 93,5km, sehr wenig im Vergleich zu den Profis heute.
01.04.2006 15:53:00 113 Zum Glück bleiben die angekündigten Regenschauer am Nachmittag aus und ich bleibe auf der Laufrunde von außen trocken. Ein kurzärmeliges Hemd hätte es aber auch getan, denn im Sonnenschein schwitze ich trotz moderatem Puls. Wie üblich in letzter Zeit bleibe ich auf den Hauptwegen im Wald, auf denen heute auch einige Spaziergängern unterwegs sind. Ansonsten ist wenig los. Mit einem Schnitt von 6:18min/km war ich flott auf den 14,8km, der Puls lag bei 129, etwas hoch für GA.
31.03.2006 16:50:00 114 Die Schwimmeinheit stand heute unter dem Motto Kraftausdauer. Nach verhältnismäßig langem Einschwimmen von 600m war es erstmal das Ziel, Züge zu reduzieren. Verlängerung der Gleitphase hat aber nur bedingt geholfen, da mußte ich schon kräftiger Durchziehen, um mit weniger Zügen durchzukommen. Anschließend kam CatchUp, das ähnlich anstrengend wie 1-Arm Kraul ist, das danach kam. 4x 150m sind schon anstrengend, insbesondere rechts hatte ich heute eine kleine Schwäche. Das gleiche gab es dann nochmal 4x100m und 4x50m, das ging doch leichter. Nach 300m Ausschwimmen war schon wieder Schluß, insgesamt 2,6km in 67min inkl. Pausen. Mittlerweile habe ich den Trainingsplan auch in Buchfolie eingeklebt, d.h. nasse Finger waren kein Problem mehr.
29.03.2006 16:50:00 116 Der Nachhauseweg wurde an der Autobahnabfahrt für eine Laufeinheit unterbrochen. Am Rüsselsheimer Forsthaus ging es los, am Lindensee vorbei, zur Startbahn und dort in südlicher Richtung entlang, zwischen Torfstich und Mönchbruch hindurch und dann parallel zur B486 zur Autobahnmeisterei und zurück zum Forsthaus. Das waren 15,5km. Das Wetter war zwar wechselhaft, aber bis auf wenige Tropfen blieb es trocken. In der seltenen Sonne wurde es sogar warm. Neben Rehen waren zu der frühen Stunde auch Läufer unterwegs. Ich habe heute zwar nie das Gefühl gehabt, gut voranzukommen und der Puls blieb um die 123, aber nach 101 Minuten (Ziel waren 100) war ich wieder beim Auto, also die Ausdauer stimmt. Nur ein leichtes Ziehen im linken Bein auf dem letzten km hat mich gestört.
28.03.2006 18:29:00 117 Heute gibt es beim Schwimmen eine Technikeinheit gemäß Plan von Frank. Nach 500m Einschwimmen folgen 4x 25m "Beine ohne Brett". Dumm nur, daß das Becken 50m hat und ich nach halber Strecke fast ertrinke. Trotzdem mache ich das Spiel auch zurück. Die folgenden 8x 50m "Arme" sind dafür umso leichter. Dann gibt es 8x 25m einarmiges Kraulen, das habe ich ja schon hinlänglich geübt. Nun gibt es 3x 200m mit steigender Geschwindigkeit, ich werde natürlich immer langsamer. Anschließend ist nochmal einarmiges Kraulen und dann Ausschwimmen dran. Insgesamt inkl. 2x 50m lockern zwischendrin waren das abwechslungsreiche 2,4km. Da der Zettel doch naß wurde, werde ich morgen die Pläne laminieren.
26.03.2006 16:27:00 119 Die Woche wird wieder durch eine Radeinheit abgerundet. Trotz Regenpause bleibe ich drin, es ist ja unklar, wie lange sich das Wetter hält. Stattdessen sehe ich mir die Übertragung vom Criterium International parallel zum Radeln an. Das Rennen, insbesondere das Zeitfahren im zweiten Teil beflügelt mich auch und am Ende sind es 54km nach 80min, d.h. ein Schnitt von 40,5km/h mit Puls 130 auf der Rolle, neue Bestleistung dort, auch die Trittfrequenz von 92.
25.03.2006 17:02:00 120 Am bisher wärmsten Tag des Jahres geht es wieder in den Wald. Ein kurzärmeliges Hemd hätte es auch getan, aber an die Temperaturen muß man sich erst wieder gewöhnen. Der Wald ist nach den Arbeiten immer noch in erbärmlichen Zustand. Daher halte ich mich trotz Tageslicht auf den Hauptwegen über die Autobahn und zurück. Rehe und Spaziergänger sind unterwegs. Die Oberschenkel sind noch immer etwas dick vom Radfahren, also lasse ich es sehr gemächlich angehen. Nach 98 Minuten und 14,7km bin ich wieder daheim, der Puls lag bei guten 127.
23.03.2006 18:58:00 122 Nachdem ich gestern schon wg. Müdigkeit auf den Lauf verzicht habe, mußte ich heute ran, obwohl sich an meinem Zustand nichts verbessert hat. Die Temperatur habe ich leider auch überschätzt, ohne Mütze war es doch recht kalt am Kopf. Ansonsten war ich flotter als gedacht unterwegs im Wald. Die Wege ließen zwar immer noch zu wünschen übrig, aber die Maschinen sind wohl verschwunden. Nach einem ereignislosen Lauf war ich in guten 61min und 9,6km wieder zuhause, wobei der Puls bei 127 lag.
21.03.2006 18:35:00 124 Nach 17 Tagen Schwimmpause geht es heute wieder ins Darmstädter Wasser. Eigentlich habe ich eine gute Leistung erwartet, da sich die Arme ordentlich ausruhen konnten, stattdessen bin ich ziemlich schlapp durch das Naß gepaddelt. Nach 3,2km Distanz habe ich aufgehört, die 200m Zwischenzeiten lagen da schon oberhalb der 4min. Wenigstens ist die Verspannung vom Sonntag aus den Schultern und dem Rücken raus. Der Schnitt lag bei 19:17 min/km, also keine Glanzleistung. Ich werde ab jetzt nach Trainingsplan arbeiten, der ist mittlerweile eingetroffen.
19.03.2006 11:08:00 126 Am letzten Tag des "Trainingslagers" schien endlich die Sonne und die Temperatur sollte hochgehen. Bis um 11 Uhr habe ich gewartet, dann ging es los. Mit 6° war es auf der ersten Stunde doch recht frisch, aber den anfänglichen Schock habe ich gut weggesteckt. Das P3C lief fast wie von selbst (der Rückenwind hat geholfen), sodaß die müden Beine von vorgestern nicht so viel Arbeit hatten. Aufgrund der Kälte bin ich anfangs mit höherem Puls (131 auf der ersten Stunde) gefahren, aber von den 140+ der ersten Probefahrten im November war nichts mehr da. Die Strecke habe ich mir vorher schon überlegt, über Darmstadt ging es nach Heidelberg. An der Bergstraße sind die Temperaturen bekanntlich am höchsten und dort sind sie tatsächlich bis 13° geklettert. Nach einem ganz kurzen Blick auf das Schloß ging es dann am Necker entlang nach Mannheim. Dort bin ich bis zum Wasserturm durchgefahren und dann mit einigen Umwegen auf die B44 nach Groß-Gerau. Auf der Strecke hatte ich dann leider Gegenwind, der die Durchschnittsgeschwindigkeit von 32 auf 28km/h sinken ließ. Leider sind Sonntags nicht die Ampel abgestellt, dort habe ich sicher einige km/h verloren. Der Puls ist erst wieder auf der letzten Stunde auf von 127 auf 131 gestiegen. Der Trinkrucksack hat sich erstklassig bewährt, nur die Trinkmenge läßt sich schlecht schätzen, es hätte etwas mehr sein können unterwegs. Ganz durchgehalten habe ich die Aerohaltung zwar nicht, durch das kühle Wetter habe ich Nackenprobleme bekommen und mußte ab und zu auf dem Oberlenker fahren. Ansonsten war das P3C auch auf schlechten Straßen toll zu handhaben und hat alle Stöße einwandfrei weggesteckt. Außerdem war ich froh, eine Klingel montiert zu haben, das macht das Fahren auf Radwegen deutlich sicherer. Mit dem Ausklang der beiden Trainingswochen war ich hochzufrieden. Nach fast 6h waren es 174,2km, d.h. ein Schnitt von 29,3km/h bei einem Puls von 128. Knapp 300 Höhenmeter waren auch dabei, d.h. die Frühform stimmt.
17.03.2006 10:16:00 128 Planmäßig geht es am frühen Vormittag auf die Rolle. Vor mir liegen 6 Stunden harter Arbeit. Wichtig ist wie immer die passende Unterhaltung. Die ersten beiden Stunden zum lockeren Einrollen schaue ich einen Film über Bowling: "The Big Lebowski". Oder ist es eher ein Film, wie man mit der richtigen Einstellung auch ohne Leistung durch das Leben kommt? Über den Klassiker "Höllentour" in den nächsten beiden Stunden brauche ich keine Worte zu verlieren. Auf den letzten beiden Stunden gab es dann AC-DC mit "Stiff Upper Lip". Angus hat kaum weniger geschwitzt als ich. Für einen Radler hat er aber zu dünne Beine. Bei der Musik ist es schwer, das Wippen des Oberkörpers zu vermeiden (schlechter Stil). Jedenfalls hat mich das Programm durch die Einheit geführt. Die Zwischenzeiten: 34,4/110, 34,2/110, 34,2/111, 35,2/114, 34,6/120 und 32,7/120. Der mittlere Puls lag also bei 114, 89UPM gab es im Mittel. Damit war ich wieder besser als bei vorhergehenden 3er-Einheit.
16.03.2006 20:43:00 129 Nach dem Ritt gab es wieder einen kurzen Lauf. Diesmal bin ich bewußt langsam losgelaufen und war im Puls bei 129. Die Schuhe haben sich in den ersten Minuten seltsam hart angefühlt, das lag aber wohl am Laufstil, der sich erst nach einer Weile auf die übliche Form eingespielt hat. Es ging durch den Ostpark ein kurzes Stück an der Horlache entlang, diesmal ohne Sichtung anderer Läufer. 30 Minuten standen auf dem Plan, am Ende waren es 33 mit 5,4km, also alles bestens.
16.03.2006 15:19:00 129 Entgegen der ursprünglichen Planung konnte ich erst mit Verspätung auf die Rolle, das geht also in den Abend rein. Trotz gelegentlicher Durchhänger lief es ganz gut. Geholfen dabei hat die Fortsetzung der Tarantino Videos, diesmal mit "Jackie Brown" zu Beginn. Aufgrund seiner ruhigen Art mag ich diesen Film sehr. In der zweiten Hälfte kam dann erst aufgrund des höheren Tempos "Pulp Fiction". Immer wieder gern gesehen, viele Szenen kommen in JB und KB erneut vor. Die Zwischenstände diesmal: 34,6, 33,5, 35,4, 34,5 und 34,4km/h. Erst in der letzten Stunde ging der Puls über 120, im Schnitt lag er bei 116, die Trittfrequenz bei 89. Das waren immerhin 8km mehr als letzte Woche.
15.03.2006 13:50:00 130 Auf zum dritten und letzten Dreierblock. Zum Auftakt geht es 4 Stunden auf die Rolle. Da die TV-Konserven mittlerweile alle sind, kommt nun DVD dran. Die Zeit ist ideal für "Kill Bill". Da es den Director's Cut noch nicht gibt, muß einmal die DVD gewechselt werden. Insbesondere zu den musikalisch unterlegten Passagen geht es flott, generell lenkt die immer wieder gern gesehene Action vom eintönigen Treten ab. Ich bin nach dem Ruhetag gut unterwegs mit 34,9, 35,3, 34,8 und 35,4km/h, Puls war 117 bei 90UPM, für die Dauer ein neuer Rekord.
13.03.2006 09:04:00 132 Früh am morgen geht es wieder los. Das hilft gegen die Gedanken im Vorfeld. In den ersten beiden Stunden werde ich unterhalten von "Stirb langsam 2". Warum sollte ich der einzige Einzelkämpfer sein? Ich habe es etwas langsamer als gestern angehen lassen und bin bei 33,8 und 33,2km/h. Dann kommt Arnie als "Terminator 3" und bei der flotten Action lege ich wieder zu auf 33,5 und 34,4km/h. Den Abschluß bildet "Tränen der Sonne", diesmal hat Bruce Willis ein Team zur Verstärkung. Die Handlung bleibt aber wirr. Die letzte volle Stunde geht es mit 34,2km/h und die restliche halbe mit 31,1km/h (da habe ich einen Gang heruntergeschaltet und der Hintern tat weh). Mit Puls 117 und 88UPM war ich sehr gut dabei und bin (virtuell) über die volle Distanz gefahren.
12.03.2006 13:37:00 133 Heute war es eine ziemliche Willensanstrengung, so lange auf der Rolle zu bleiben. Die Beine haben sich etwas schwer angefühlt, und so richtig Lust hatte ich auch nicht. Das Unterhaltungsprogramm habe ich heute etwas anders gestaltet, diesmal gab es zuerst Livesport, und zwar Formel 1 (mit 1/10 Sekunde weniger an der Box kann man ein Rennen von knapp 100 Minuten gewinnen), Radrennen (in Nizza wäre ich auch lieber gefahren statt hier auf der Rolle) und Leichtathletik (zum Glück für die Läufer gibt es nicht mehr als 3000m in der Halle, die 15 Runden sind wohl schon hart genug). Da letzteres aber auf Dauer zu langweilig war, gab es noch einen spannenden Film, nämlich "Alien 4". Da war wenigstens dauernd etwas los. Wie üblich waren die Zeiten trotz Lustlosigkeit eher besser, vielleicht ist das aber auch schon ein Trainingseffekt: 35, 34,8, 35,1, 34 und 34,2km/h waren die Zwischenzeiten (die letzte nur eine halbe Stunde), das waren also 4,5h mit Puls 115-117 und 88-91UPM, also so konstant wie noch nie.
11.03.2006 17:27:00 134 ... und der zweite folgt sogleich. Laut Trainingsplan gibt es noch ein kleines Läufchen nach der Radeinheit. Nach knapp 8 Minuten in der Wechselzone ging es von der warmen Stube raus in ein Schneegestöber. Wie üblich ist es anfangs so, als ob jemand schiebt. Bei einem anfänglichen Puls von 145 habe ich doch etwas gebremst. Da nur 20 Minuten vorgesehen waren, habe ich den Ostpark zum ersten Mal seit Jahren nicht verlassen. Um etwas von der verkürzten Radeinheit wettzumachen, bin ich aber 28 Minuten gelaufen. Der Puls lag zwar hoch bei 139, dafür waren es aber auch schnelle 6:02min/km.
11.03.2006 13:48:00 134 Trotz Ruhetag haben sich meine Oberschenkel heute noch etwas "dick" angefühlt. Deshalb beschloß ich, die Radeinheit von 4 auf 3,5h zu kürzen. Während des Radels hatte ich aber keinerlei Probleme und bin mit 34,6, 34,4, 34,7 und 34,6km/h sehr konstant gefahren mit einer Trittfrequenz von 89. Auch der Puls lag fast konstant bei 120, nur auf der letzten Stunde gab es einen leichten Anstieg auf 123. Nur die Unterhaltung unterwegs war nicht so gut, in "Kap der Angst" wirkte der Anwalt doch sehr künstlich. Zu Beginn der Paris-Nizza Übertragung habe ich lieber umgeschaltet. Bei Eurosport bin ich dann auch geblieben und habe noch LA Hallen-WM geschaut. Das war der erste Streich ...
09.03.2006 10:31:00 136 5 Stunden Rolle stehen heute an. Schon am Anfang merke ich eine gewisse Müdigkeit und trete nicht so locker wie gestern. Wahrscheinlich habe ich gestern nicht ausreichend getrunken, denn schon während der ersten Stunde ist die erste Flasche leer. Auf den ersten 100 Minuten begleitet mich "Die Klapperschlange". Wir sind alle Einzelkämpfer! Die passende Fortsetzung folgte mit "Taxi Driver". Nur richten wir unsere Energie sinnfrei auf Schwimmen, Radfahren und Laufen. Jedenfalls gab es in der New Yorker Bevölkerung kaum Unterschiede zwischen beiden Filmen. Während der dritten Stunde hatte ich einen ziemlichen Durchhänger und habe zu dem Zeitpunkt nicht an die volle Distanz geglaubt. Trotzdem lagen die Strecken bei 34,2, 33,1 und 33,6km. Sicherheitshalber habe ich zu Beginn der vierten Stunde einen Gang heruntergeschaltet. Mit dem dritten Film besserte sich meine Verfassung. "3 Engel für Charlie" war zwar totaler Quatsch, aber die Musik gab mir wieder etwas Kraft. Nach genau 5 Stunden war auch der Film durch. 30,2 und 32,8km gab es am Ende, der Puls lag insgesamt bei guten 117. Die ersten 3 Einheiten sind rum, morgen am Ruhetag werde ich sehen, ob das zuviel Anstrengung war.
08.03.2006 12:46:00 137 Gleich nach dem Espresso zum Abschluß des Mittagessens ging es wieder auf die Rolle. Auf den ersten beiden Stunden ließ ich mich von "Goodbye Lenin" begleiten. Ob der Osten wirklich so naiv war? Jedenfalls habe ich gute Beine gehabt mit 34,6km in der ersten und 33,4km in der zweiten Stunde, der Puls war erfreulich niedrig bei 115. Ab der dritten Stunde ging es mit "Hollow Man" weiter. Es war damals wirklich Geldverschwendung, dafür ins Kino zu gehen, der böse Doc war ja fast genauso zäh wie der Terminator. So fiel es mir nicht schwer, für eine gute halbe Stunde für Paris-Nizza zu unterbrechen. Die deutschen Kommentatoren haben sich wieder durch ziemliche Planlosigkeit ausgezeichnet, morgen werde ich aml den Franzosen zuhören. Stunde 3 und 4 waren mit 34,5 und 34,4km auch gut, während der Puls auf 120 bzw. 124 angestiegen ist.
07.03.2006 14:55:00 138 Pünklich zu Beginn der Übertragung der 2. Etappe Paris-Nizza ging es mit der ersten Radeinheit im "Trainingslager" los. Heute wollte ich nicht übertreiben und bin mit einem Schnitt von 33km/h dem Feld hinterhergefahren. Dafür war der Puls mit 121 niedrig und die Drehzahl mit 91 hoch. Da dort ähnliche Wetterverhältnisse waren wie hier, bin ich auf der Rolle geblieben. Immerhin war das Fenster gekippt. Nach Etappenende haben noch 45 Minuten auf die vorgenommenen 3 Stunden gefehlt, da gab es dann etwas Lifestyle TV, Skispringen wollte ich mir nichts antun.
05.03.2006 17:15:00 140 Zum Abschluß der Trainingswoche ging es wieder auf die Rolle. Die neuen Reifen waren eigentlich für den Beginn der Straßensaison gedacht, für Schnee taugen die aber auch nichts. Bei Bunuels Klassiker "Dieses obskure Objekt der Begierde" ging es ganz locker los (wenn Dieter diesen Film gesehen hätte, hätte er wohl nicht so lange mit Verona rumgemacht). Die erste Stunde gab es einen 37er Schnitt mit Puls 120, die zweite Stunde einen 35er Schnitt mit Puls 121. Dabei ist die Trittfrequenz von 89 auf 87 abgefallen. Anschließend bin ich noch den Prolog von Paris-Nizza nachgefahren und wäre mit 5:46min locker Erster geworden vor Julich, der das gleiche Rad hat wie ich (meins steht leider im Keller und wartet noch auf den ersten Ausritt dieses Jahr).
04.03.2006 15:11:00 141 Anstelle Frühling gibt es 20cm Neuschnee. Trotzdem will ich heute einen langen Lauf machen, auf den ich mich den ganzen Tag schon seelisch vorbereitet habe, damit ich unterwegs keine unerwartete Schwäche zeige. Deshalb fühle ich mich gut, als es losgeht und die vom Schnee kommende Kälte macht mir nichts aus. Im Park und an der Horlache sind schon breite Spuren getreten, auf denen es sich gut laufen läßt. Im Wald kann ich zum größten Teil Fahrspuren nutzen, nur wenige Schneisen behindern mich durch Tiefschnee. Um den Bauersee herum geht es an der Startbahn West entlang und über den Mönchbruch. Von da aus nach Königstädten und am Tierheim vorbei wieder zurück an Horlache und Ostpark. Am Ende sind es ordentliche 25km mit einem Schnitt von 6:43min/km, der Puls lag bei 128.
03.03.2006 19:47:00 142 Bei den schneebedingt schlechten Straßenverhältnissen war es fast ein Wunder, daß ich noch während der Öffnungszeit im Hallenbad ankam. Zum Schwimmen blieb aber nur eine Dreiviertelstunde. Deshalb mußte ich die Zeit effektiv nutzen und bin 20x 100m geschwommen. Je nachdem, ob es Einschwimmen, Technik, Geschwindigkeit oder Ausschwimmen war, lagen die Zeiten zwischen 1:39 und 1:59. Das war nicht so prickelnd und langsam zweifle ich am Sinn der Umstellung.
02.03.2006 18:22:00 143 Obwohl ich heute genauso müde war wie gestern und zusätzlich ein Kopfschmerz die Lauflust bremste, mußte ich wieder los. Die gefühlte Temperatur war bestimmt 10° unter der tatsächlichen von 0°, da haben Mütze und Handschuhe erstmal wenig genutzt. Trotz schnellerem Schritt ist der Puls unten bei 124 geblieben. Stellenweise lag eine dünne Schneeschicht und die Nässe auf dem Asphalt fror langsam ein. Im Wald war immer noch die Holzernte im Gang, also bin ich über die Autobahn und dann gleich über das Rüsselsheimer Forsthaus und Autobahnmeisterei wieder zurück zur Horlache und dann durch den südlichen Teil des Ostparks. Die 11,1km waren in 75min gelaufen, nicht schlecht für den Puls.
28.02.2006 19:14:00 145 Aus trainingstechnischen Gesichtspunkten ist der Faschingsdienstag ein Tag wie jeder andere, d.h. heute ging es wieder nach Darmstadt ins Hallenbad. Die Rückenschmerzen vom Montag sind deutlich kleiner geworden und haben mich beim Schwimmen nicht gestört. Beim Intervalltraining waren die Bestzeiten wieder nicht in Gefahr, angestrengt habe ich mich trotzdem: 400m Einschwimmen (je 3:40), 10x 50m schnell (43-46s), 10x 50m Technik zum Ausruhen (53-57s), 10x 50m einarmig (60-66s) und zum Schluß 5x 100m schnell (1:46-1:48). Wenn ich schon mit dem Distanzschwimmen kaum Erfolge gesehen habe, frage ich mich, wann diese Intervalle zu einer Verbesserung führen ...
26.02.2006 15:22:00 147 Nach einem ausgiebigen Mittagsschläfchen ging es ausgeruht auf die Rolle. In Begleitung von "Getaway" (diesmal die gute Version mit Steve und Ali) und "Falling Down" (ähnlich heiß war es auf dem Rad) habe ich 3,5 Stunden abgesessen. Die erste Stunde war noch die schnellste mit einem Schnitt knapp über 34km/h, die 2. mit einem Durchhänger und 32,4km/h, die 3. wieder etwas schneller mit 33,3km/h und die letzte halbe Stunde mit 32,5km/h. Heute habe ich nicht geschaltet und der Puls ist erst in der letzten 3/4h auf 128 angestiegen, der Gesamtschnitt war bei 122 und 33,3km/h. Das war etwas niedriger und schneller als vor 3 Wochen bei gleicher Dauer, also Fortschritt. Nur in der Trittfrequenz lag ich mit 86 etwas zu niedrig, bei einer ziemlichen Varianz. Das ist noch verbesserungswürdig.
25.02.2006 14:11:00 148 Heute bin ich schon tagsüber losgelaufen, auch um schlechte Wege im Wald zu vermeiden. Trotz Sonnenschein hat der Wind dafür gesorgt, daß ich mit Mütze und Handschuhen losgelaufen bin. Bei Licht hat sich sehr deutlich gezeigt, daß die Nebenwege tatsächlich verwüstet sind. Ich hoffe nur, daß das bald wieder planiert wird, sonst sind dort die kurzen Läufe nachts erstmal passé. Zum Glück ist der Wald über der Autobahn unberührt und so bin ich Richtung Mönchbruch und kurz vorher zurück am Lindensee vorbei. Dort waren auf den ersten Blick keine toten Zugvögel zu sehen, also droht hier noch keine Gefahr. Nach 1h56 und 16,6km war ich wieder daheim, der Schnitt lag bei nicht ganz zufriedenstellenden 7min/km und Puls 128. Das war schonmal besser.
24.02.2006 16:52:00 149 Mittlerweile freue ich mich sogar auf das Schwimmen in Darmstadt. Hier geht es viel konzentrierter zur Sache unter Gleichgesinnten. Da noch immer keine Trainingspläne vorliegen, habe ich nach 400m Einschwimmen 10x 100m schnell gemacht (um die 1:40) und dann 10x 50m einarmig. Dann folgte zum Ausruhen 10x 50m mit Zählen der Züge. Hierbei komme ich auf einen sehr guten Zugquotienten von 1,4-1,5 (z.B. 55s/36). Am Ende gab es nochmal 400m Ausschwimmen.
23.02.2006 17:57:00 150 Nachdem wg. Arbeit die gestrige Laufeinheit ausfiel, wurde sie gleich heute statt Ruhetag nachgeholt. Dummerweise war es kälter als vermutet, sodaß ich unwillkürlich schneller als geplant unterwegs war. Im Wald war immer noch die Holzerntemaschine unterwegs, was sich auf dem Rückweg ungünstig bemerkbar machte. Zum einen haben die bevorzugten Seitenwege tiefe Fahrspuren bekommen, zum anderen lagen sehr viele Äste darauf herum, was im Dunkeln zu einem schwierigen Hindernislauf wurde und ebenfalls den Puls hochgetrieben hat. Immerhin war die Müdigkeit der letzten Woche endgültig verschwunden. Am Ende waren es so 13,1km in 87min, der Puls lag bei 129.
21.02.2006 17:34:00 152 Heute habe ich ein Abendschwimmen in Darmstadt von vornherein geplant. Mit den neuen Erkenntnissen (leider noch ohne individuellen Traininsplan) gab es Intervalltraining. Nach 400m Einschwimmen folgten 6 schnelle 100m Einheiten, bei denen ich mich auf das Ausatmen und den vollen Armzug bis zum Oberschenkel konzentriert habe. Dann bin ich 10 Bahnen einarmig gekrault. Mit etwas Beinschlag kamen da sogar 20-22 min/km heraus. Anschließend ist mir nichts neues eingefallen und so bin ich nochmal 6x 100m schnell geschwommen. Zuletzt gab es 600m Ausschwimmen. Zwischen den einzelnen Strecken habe ich immer 30-40 Sek. Pause gemacht. Bestzeiten gab es keine, aber an diesen Trainingsablauf muß ich mich erstmal gewöhnen. Immerhin gab es wieder Überholvorgänge und einen harten Schlag auf die Brille, eine wahrscheinlich nicht realitätsferne Übungssituation.
19.02.2006 10:45:00 154 Die Straße war noch naß, deshalb bin ich wieder auf die Rolle. Immerhin konnte ich beim heutigen Radtraining das Fenster kippen. Obwohl ich in der ganzen Woche immer noch die Müdigkeit vom HM in den Beinen hatte, wollte ich ich heute 4 Stunden machen. Der erste Film dazu war "Scorpio", den ich früher schonmal gesehen habe und sagen muß, daß es schade ist, daß heute nur wenige Filme daran heranreichen. Nach 103 Minuten hatte ich bei einem Puls von 121 schon 58km zurückgelegt. Leider hat dann der dringende Wunsch meiner Familie zu einem gemeinsamen Mittagessen das Training schon vor der Hälfte beenden lassen. Also hake ich diese Woche als Regeneration ab (ich wäre sowieso nicht auf die geplanten 11h gekommen) und mache nächste Woche wieder mehr.
18.02.2006 10:00:00 155 Heute habe ich mir einen Kraul-Workshop bei Frank Röder gegönnt, d.h. die erste Analyse meines Schwimmstils überhaupt, den ich mir in den letzten 1,5 Jahren angewöhnt habe. Leider zeigt ein solcher Workshop hauptsächlich auf, was man falsch macht und überläßt es einem selbst, die Fehler in der Folge auszumerzen. Ich habe nun verstanden, warum ich wenig Fortschritte gemacht habe, kann mich aber prinzipiell aufgrund der vielen Fehler deutlich verbessern. Dazu muß ich nur mein gesamtes Training umstellen. Ich habe zwar keine Ahnung, ob das funktioniert, aber ein bis zwei Monate versuchen kann ich es noch. Kein Wunder, daß gerade wegen dem Schwimmtraining ein Eintritt in einen Verein besser ist, da man hier praktisch jede Woche entsprechendes Feedback bekommt.
16.02.2006 18:04:00 157 Heute bin ich wieder auf unbekanntem Territorium, aber der Hotelier in Angermund zeigt mir auf der Karte eine Laufrunde im benachbarten Wald. Die erste Runde findet noch in der Dämmerung statt. Die Wege sind breit und eben. Das Tauwetter und der Regen hat den Weg schön weich gemacht, es sind nur wenige Pfützen vorhanden. Nach der ersten Runde folgt die zweite in relativer Dunkelheit, aber ich verlaufe mich nicht. Durch Bahnstrecke und Flughafen hört man auch recht gut, in welcher Richtung man sich bewegt. Die Oberschenkel sind noch etwas steif vom Sonntag, aber tapfer erreiche ich nach 2,5 Runden das Soll von 110 Minuten. Ich trage mal 7min/km ein, der Puls lag bei 127.
14.02.2006 16:56:00 159 Heute früh habe ich es wg. anhaltender Müdigkeit nicht ins Hallenbad geschafft. Dafür habe ich am Nachmittag das Darmstädter Nordbad ausprobiert. Der rustikale Charme der frühen 70er ist unverändert geblieben, dafür wird hier nur ernsthaft geschwommen, und zwar auf 50m Bahnen bei 26°. Die halbierte Zahl an Wechseln war für mich kurzweiliger und zahlreiche Überholvorgänge eine gute Wettkampfübung. Nur die Oberschenkel waren noch vom Sonntag wie mit Beton ausgegossen. Also habe ich mich wieder auf den Armzug konzentriert. Trotz Müdigkeit war es am Ende der heutigen 3,5km ein Schnitt von glatt 19min/h, also nicht so schlecht. Ich denke, hierher werde ich öfter kommen.
12.02.2006 12:29:00 161 Der Trainingsplan ist trotz des nicht vorgesehenen Wettkampfs unerbittlich und zwingt mich nach einer kleinen Mahlzeit nochmal auf das Rad, um die 10h Training diese Woche zu erreichen. Es liegt noch der gleiche kleine Gang von gestern auf, den nehme ich auf den ersten 50 Minuten. Die Oberschenkel freuen sich anfangs nicht, dann läuft es aber recht rund. Da ich nicht länger als eine Stunde fahren will, gibt es wieder Olympia. Beim Anblick der blauen Linien auf der Abfahrt frage ich mich, ob hier das "blue ice" von Flugzeugen recycelt wird. Leider ist die Einheit erst zu Ende, nachdem Waldi und Wasi auch noch den letzten Rest unwichtigster Informationen zur Abfahrt über den Äther gebracht haben. Früher war hier viel schneller Schluß. Da ich auf den letzten 10 Minuten nochmal etwas Gas gegeben habe, springen am Ende der Stunde immerhin noch 32,2km raus, der Puls liegt bei 122.
12.02.2006 09:29:00 161 Pünktlich geht es los, und obwohl ich mich in die Mitte des Feldes von ca. 450 Läufern gestellt habe, ist der erste km der langsamste überhaupt mit 5:42. Erst später klappt das Überholen (und Überholtwerden). Trotz der 3 Stunden auf dem Rad gestern bin ich gut drauf und laufe flott mit einem Puls um 153. Die Strecke ist flach und ich finde meistens eine ebene Spur auf den nun breiten Waldwegen. Die 180° Kehrtwende nach 6 bzw. 16 km ist das einzige Manko. Hier meint man es mit der genauen Streckenlänge zu gut. Bei Halbzeit im Stadion gibt es etwas zu trinken, bevor die zweite Runde absolviert wird. Einen kleinen Durchhänger habe ich auf km 17, dort geht es aber auch leicht bergauf. Am Schluß reicht es zwar nicht mehr für einen Spurt auf dem letzten km, eine neue Bestzeit mit 1:53:30 war aber auf jeden Fall drin (über 6 Minuten weniger als 2004 in Gießen, dafür aber ohne 250hm).
12.02.2006 09:15:00 161 Jeder Kilometer zählt, also auch die beiden Runden im Mörfelder Stadion zum Aufwärmen für den Halbmarathon. Ich bin bei 0° lieber bis zur letzten Minute in der Halle geblieben und lockere mich draußen nur etwas auf. Handschuhe und Mütze wären angebracht gewesen, aber das hier ist immerhin Wettkampf und kein Training (Nachholung vom ausgefallen Silvesterlauf).
11.02.2006 13:54:00 162 Fast schon aus Gewohnheit steige ich wieder auf die Rolle, anstelle zu checken, wie das Wetter wirklich ist. Auf den ersten beiden Stunden begleitet mich "Cast Away". Spannend war das allerdings nicht, immerhin hat es mir zu einem wunderbar konstanten Tempo (34,5km/h) und Puls (122) verholfen. Dann habe ich auf Winterolympiade umgeschaltet und so spannende Sachen wie Rodeln und Eisschnelllauf gesehen. Um einen Pulsanstieg entgegenzuwirken, habe ich nach 2h11 einen Gang heruntergeschaltet. Am Ende der 3 Stunden standen 101km bei einem Puls von 122 und 89upm auf dem Zähler.
10.02.2006 19:25:00 163 Ich bin schon wieder müde, als ich im Schwimmbad ankomme. Im Wasser ist die Müdigkeit schon auf der ersten Bahn verflogen. Kurzentschlossen fange ich mit 200er Sprints an, die ersten beiden mit 4er Zug, die folgenden 3 mit 3er Zug. Die Ergebnisse sind für mich sensationell, alle zwischen 3:14 und 3:19. Danach lasse ich einen 1 km Sprint mit 3er Zug folgen, der nach 17:39 zu Ende ist, erneute Verbesserung auf dieser Distanz. Zum Schluß gibt es noch einen ruhigen km mit 19:14. So macht das Schwimmen Spaß.
08.02.2006 18:00:00 165 Zum ersten Mal seit Wochen ist die Temperatur wieder über null, d.h. heute geht es ohne Handschuhe und Mütze, dafür mit Kappe los. Der Schnee ist auch weg und die Wege sind schön weich. Nach 10 Minuten gibt es einen Regenschauer, der zum Glück nach weiteren 10 Minuten vorbei ist. Im Wald arbeitet noch eine Holzerntemaschine, die zwar schön leuchtet, mir aber den geplanten Weg versperrt. Da bin ich aber flexibel und nehme eine Abzweigung. Dann sind die Wolken verschwunden und der Mond taucht den Weg in sein Silberlicht. Irgendwie bin ich heute nicht so gut drauf und der Rückweg wird arg lang. Vielleicht hätte ich vorher doch etwas essen sollen. Schließlich sind es 6 Minuten mehr statt der geplanten 100, und der Schnitt liegt knapp über 7min/km. Kein gutes Zeichen für den geplanten Trainings-HM am Sonntag.
07.02.2006 07:15:00 166 Heute früh bin ich wieder hundemüde, aber es hilft nichts: die Distanzeinheit steht auf dem Plan. Es wird nicht viel nachgedacht, sondern im üblichen Rhythmus geschwommen: 1.km 4er Zug links, 2.km 4er Zug rechts, 3.km 3er Zug und die letzten 800m (auf die vollen 4km hatte ich wirklich keine Lust) 4er Zug links mit Beinarbeit. Das erstaunliche Resultat war die beste Zeit für 3+km seit Oktober, nämlich 71min. Um meine Form zu testen, sollte ich mal bald zu einem besseren Zeitpunkt die volle Distanz auf Zeit schwimmen...
05.02.2006 11:53:00 168 Aufgrund der anhaltenden Kälte ist es klar, daß es heute wieder auf die Rolle geht. Gestern habe ich "Matrix Reloaded" aufgezeichnet, das wird auf der ersten Hälfte gleich verwertet. Schade, daß die Bewohner von Zion nicht Kant (meinetwegen auch Gaarder) zur Hand hatten, da wären die endlosen Diskussion über die verschiedenen Ws der Menschheit schneller zu Ende. Immerhin hat insbesondere die Verfolgungsjagd auf der Autobahn auch meine Fahrt beschleunigt. Auf der zweiten Hälfte gab es dann die neuere Fassung von "Getaway", die ich unter normalen Umständen schnell wieder abgeschaltet hätte. So lief es fast bis zum Ende der Einheit durch. Das waren dann wie geplant 3h30 (neuer Rekord auf der Rolle), 113,8km und ein Puls von 125 (das letzte Drittel war wieder bei 129). Diesmal war die Trittfrequenz bei 91.
04.02.2006 18:39:00 169 Der Schnee von letzter Woche liegt immer noch, nur ist er jetzt festgetreten, aber kaum vereist. So geht es bei 0° wieder durch den Park, an der Horlache entlang und in den Wald hinein. Heute abend sind viele Rehe unterwegs, sonst ist niemand zu sehen. Ich fühle mich gut und es geht flott voran. Wenn heute nicht nur eine kurze Einheit anstünde, könnte ich durchaus länger laufen. So sind es am Ende 64 Minuten für 9,7km mit einem Puls von 132, eine Bestätigung für das Gefühl während des Laufs.
03.02.2006 06:52:00 170 Heute ist Abreisetag, vorher findet aber noch eine Schwimmeinheit statt. Technik ist schwierig, wenn ständig gewendet wird, aber ich versuche es. Das ist doch sehr mühsam, also versuche ich es mal mit Geschwindigkeit, was aber auf der kurzen Bahn völlig fehlschlägt. Also schwimme ich noch einige Zeit gemächlich und verlasse nach 46 Minuten wieder das warme Wasser. Besser als garnichts und das Soll wurde zumindest zeitlich erfüllt.
01.02.2006 20:18:00 172 Die Laufeinheit durch Reading steht an. Warnungen über unsichere Gegenden werden ignoriert, schließlich ist es noch nicht so spät. Etwas ist aber schon dran. Von der anderen Straßenseite aus werde ich angepöbelt und ein Schuh (!) fliegt hinterher, was ich aber geflissentlich ignoriere. Etwas später hat ein Mädel Stress in einer Telefonzelle und ruft mir etwas zu, was ich aber auch ignoriere. Wüste Beschimpfungen sind die Folge. Am Kreisel am Stadtrand nehme ich eine Abzweigung und finde mich auf der M4 wieder. Also geht es ein paar Meter durch das Gelände auf einen Trampelpfad, statt weiter auf der Standspur. Schließlich führt der Pfad in ein zu dieser Zeit menschenleeres Industriegebiet, desses breiter Fußgängerweg hell erleuchtet ist. Warum habe so etwas Ideales nicht gleich gefunden? So werden es am Ende doch die geplanten 92 Minuten mit einem Puls von 124 und geschätzten 8,2 Meilen.
31.01.2006 19:49:00 173 Diese Arbeitswoche verbringe ich in England. Das Hotel hat ein Schwimmbad, also fällt die Einheit nicht aus. Ich habe sogar das Becken für mich allein, es hat aber auch nur ca. 4x10m. Dafür ist es mit 31° Wassertemperatur wirklich sehr warm. Mit 4er Zug muß ich nur einmal in der Mitte atmen, der Rest wird während den häufigen Wenden erledigt. Ich staune über mich selbst, daß ich die volle Zeit, die für 4km reichen sollte, durchhalte. Das Bahnenzählen war mir aber zuviel. Ziemlich häufig kommt der Aufpasser vom Fitneßbereich durch, offenbar will er Feierabend machen. Den Gefallen tue ich ihm nicht, die Einheit wird abgeschlossen. Später sagt er mir, daß noch niemand so lange hier geschwommen ist.
29.01.2006 17:12:00 175 Heute steht ein langer Lauf im Regenerationsbereich an. Also ist klar, daß die A67 überquert werden muß. Es liegt Schnee, dieser ist aber festgetreten, ohne daß Eis darunter liegt. Gute Bedingungen, die Füße müssen nicht höher gehoben werden und Rutschgefahr besteht kaum. Die Sonntagsspaziergänger haben den Wald schon verlassen und so drehe ich eine einsame Runde. Lediglich Rehe sind wieder unterwegs. Der Bauersee ist zugefroren, sonst ist von Eis nichts zu sehen. Auch das langsame Laufen strengt an, leider sind 2 Stunden vorgegeben. Am Ende sind es 2h7m bei 16,7km, also ein sehr langsamer Schnitt von 7:36min/km, aber doch schneller als beim langsamen Lauf vor 5 Wochen. Der Puls war fast richtig bei 124bpm, etwas niedriger hätte auch nicht geschadet, Schuld war ein Anstieg im letzten Drittel.
28.01.2006 16:14:00 176 Es ist keine gute Idee, am Samstag nachmittags schwimmen zu gehen, es herrscht einfach zuviel Betrieb im Wasser. Das hat zur Folge, daß man vor lauter Ausweichen keinen richtigen Rhythmus entwickeln kann. Trotzdem komme ich schnell vorwärts, was vielleicht auch daran liegt, daß die letzte Schwimmeinheit schon 8 Tage zurückliegt. Ein paar Bahnen werden auch die Beine aktiv eingesetzt, was die Zeit deutlich verbessert. Die km-Zeiten liegen alle unter 19min, am Ende sind es unter 64 Minuten für 3,4km. So schnell war ich in dieser Saison noch nicht auf der Distanz.
25.01.2006 17:23:00 179 Diese Woche liegt das Radfahren mittendrin, was wegen Dunkelheit und Kälte natürlich wieder auf der Rolle stattfindet. Regeneration ist angesagt, also bleibt der Puls bei 120 im Schnitt. Dementsprechend sind es nach 2 Stunden nur 64,5km, aber immerhin mit genau 90upm. Unterhalen wurde ich mit einem sehr schwachen Abenteuerfilm, nämlich dem 13. Krieger. Da waren ja sogar die anschließenden Nachrichten und Boulevardmagazin interessanter. Beim nächsten Mal werde ich doch wieder auf etwas bekanntes zurückgreifen, um mich nicht auf der Rolle zu langweilen.
22.01.2006 16:53:00 182 In der Wechselzone zuhause habe ich knapp 14 Minuten verloren, aber aufgrund der Witterung konnte ich eben nicht in kurzer Radhose und nassem T-Shirt loslaufen. Zwischendrin stand also noch etwas Abtrocknen und ein Imbiss. Zum Glück hat mich noch nicht die russische Kaltfront erreicht, das Thermometer zeigt 1° an. Also reicht die normale Winterkleidung. Wie üblich ist es schwer, nach dem Radfahren langsam zu laufen. Da ich aber nicht auskühlen will, behalte ich ein angenehmes Tempo bei. Nach 20min ist der Puls von 140 auf immerhin 130 runter und bleibt für die restliche Strecke etwa dort. Die Waldwege sind sehr gut zu laufen, der Regen vorgestern hat keine Spuren hinterlassen und vereist ist auch nichts, kein Vergleich zu den schwierigen Bedingungen am Mittwoch. Da ich mich gut fühle, laufe ich die lange Runde um den Bauersee herum. Heute stöbere ich nur ein paar Rehe auf. Nach 13,7km und 1h32 bin ich wieder zuhause, also mit einer für mich hohen Trainingsgeschwindigkeit von 6:43min/km. Nächste Woche gibt es dafür nur 3 Erholungseinheiten.
22.01.2006 14:39:00 182 Trotz der niedrigen Temperaturen habe ich mich entschieden, auf der Rolle anzufangen. Heute liegt ein moderater Gang auf (53x17), um nicht schalten zu müssen und die Drehzahl hoch zu halten. Das klappt wunderbar, die erste Stunde mit Puls 117 und 34,5km/h, die zweite Stunde mit Puls 124 und 33,5km/h, jeweils bei 88upm. Hulk ist auch recht unterhaltsam, leider fehlen mir vergleichbare Energieschübe beim Wettkampf. Nach 2 Stunden bzw. 68,2km ist der Film zu Ende und der Wechsel zum Laufen steht an.
21.01.2006 14:03:00 183 Noch etwas müde vom Mittagsschlaf ging es heute wieder auf die Rolle. Das unbeständige Wetter hat mich davon abgebracht, heute eine kombinierte Einheit von Rad und Lauf zu machen, deshalb stehen 3 Stunden auf dem Rad an. Die ersten beiden Stunden gibt es den Klassiker M.A.S.H., den ich immer wieder gerne sehe. Bestimmte Situation gehen eben mit etwas Zynismus besser. Der erste Stunde war mit 122bpm, 38km/h und 89upm super, die zweite mit 124bpm, 35km/h und und 86upm kaum schlechter, nur die dritte fiel mit 129bpm, 32km/h und 90upm etwas ab. Vielleicht lag es an der Unterhaltung, Rodeln und Nordische Kombination waren nicht das richtige im Anschluß an den Film. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit der erneuten Steigerung auf der Rolle.
20.01.2006 19:16:00 184 Heute war wieder Intervalltraining im Schwimmbad angesagt. Der erste km war zwar zum Einschwimmen gedacht, aber weil ich ein gutes Gefühl hatte, ging es sehr zügig mit einer neuen Bestzeit von 17:43. Danach gab es 4x 50m zwischen 41 und 43s, auch besser als vorige Woche. Die anschließenden 2x 200m waren dann zur Erholung gedacht, bevor 4x 100m zwischen 1:31 und 1:39 folgten. Da war ich aber schon etwas schlapp. Schließlich bin ich nochmal 2x 200m ausgeschwommen. Das war also wieder eine kurzweilige Einheit, ob die Aufteilung aber so viel Sinn macht, weiß ich noch nicht. Bis auf weiteres werde ich es aber so beibehalten.
18.01.2006 18:09:00 186 Die Wolken haben sich verzogen und die Sterne reichern den Himmel an. Leider wird es dadurch auch gleich wieder kälter und die Strassen sehen ziemlich glatt aus. Bis zum Wald geht es aber gut und kein Eis vorhanden. Auf der Stockstraße ist aber leider noch eine zu Eis geschmolzene Schneeschicht vorhanden. Ich entscheide mich, am Rand durch die Blätter zu laufen und den rutschigen Weg zu vermeiden. Erschwerend kommt noch hinzu, daß der Mond nicht leuchtet und es schon lange nicht mehr so dunkel war. Erst die asphaltierte Straße zum Bauersee ist wieder eisfrei. Heute sind an vielen Stellen Wildschweine unterwegs, demnächst werden sie wohl wieder in die Stadt kommen. Dummerweise ist auf dem Rückweg im Wald auch wieder Eis, diesmal hilft der Wegrand wenig. Vorsichtig laufe ich zur Stockstraße weiter, zum Glück gibt es keinen Ausrutscher. Die Verhältnisse lassen den Puls unten bei 126, dafür brauche ich 100min für die 13,6km.
17.01.2006 07:17:00 187 Zum Aufwärmen vor dem Schwimmen standen 10 Minuten Schneeräumen an. Das hat vielleicht sogar gut getan, denn die 4km habe ich in 1h17 geschafft, mit jeder 200m Zwischenzeit unter 4min. Der letzte Kilometer hat sogar nochmal Spaß gemacht mit einer etwas flotterem 3er Atmung. Die Schwimmausdauer ist wieder voll da, jetzt geht es um die Zeitverbesserung. Schön wäre es, wie in der letzten Saison einige Minuten pro km zuzulegen.
15.01.2006 15:12:00 189 Bei -4° ist es schon angeraten, lieber drin auf der Rolle zu fahren. 3,5h stehen heute auf dem Programm, ein Double Feature mit "Schweigen der Lämmer" und "Hannibal" sorgt für die passende Unterhaltung. Der Puls wird erstmal nicht angezeigt, da ich aber Hoffnung hege, daß er sich unterwegs einschaltet, wird flott weiterpedaliert. Nach einer halben Stunde starte ich die Uhr nochmal neu, da sich nichts getan hat. Nun geht es, ich muß aber zwei Gänge runterschalten (das war ein 40er Schnitt, der Puls wahrscheinlich zu hoch). Nach einer weiteren halben Stunde folgt der nächste Gang, den ich dann aber bis zum Ende halte. Bei Hannibal sehe ich, daß Verger offenbar das Haus von Benjamin Rand übernommen hat, inklusive medizinischer Einrichtung (nur für Cineasten verständlich). Leider muß ich nach 3 Stunde abbrechen, da ich sonst Gefahr laufe, einen echten Kinotermin heute abend zu verpassen. Durch den schnellen Start habe ich aber trotzdem 100km geschafft, leider auf Kosten eines relativ hohen Pulses von 128 (geschätzt).
14.01.2006 16:23:00 190 Die Sonne hat es heute Nachmittag nur geschafft, die Luft von -5° auf -1° zu "wärmen". Immerhin habe ich das Fleecehemd mit Kragen an, sodaß das anfängliche Frösteln bald weg ist und ich langsam laufen kann. Die Runde um den Bauersee und über die Autobahn habe ich mir schon vorher überlegt. Ein paar Spaziergänger sind noch auf dem Rückweg, später ist der Wald leer, mit Ausnahme von einigen Wildschweinen und Rehen, die den Weg kreuzen. Die Handschuhe bleiben diesmal an, gegen Ende wird mir kälter und ziehe deswegen etwas das Tempo an. An der Horlache zieht nach Anbruch der Dunkelheit Nebel auf, das sieht ganz nett aus. Zuhause leuchtet dann der Vollmond. Ich bin geringfügig schneller (1h54 für 16,2km) als letzte Woche und mein Puls ist ein Schlag niedriger, ergo Fortschritt!
13.01.2006 19:25:00 191 Heute habe ich wieder etwas neues probiert: Intervalltraining beim Schwimmen. Offenbar gelten hier die gleichen Gesetze wie beim Laufen: man wird nur dann schneller, wenn man auch auf kurzen Strecken zulegt. Da die ersten 200m immer die besten sind, habe ich gleich am Anfang Gas gegeben und war mit 3:22 knapp an der Bestzeit. Den Rest des ersten Kilometers habe ich zum Einschwimmen genutzt. Dann bin ich 4x50m in 42-44s geschwommen: damit wäre ich locker unter einer Stunde durch den Langener See! Später habe ich noch 2x 100m in 1:29 bzw. 1:32 geschafft. Nun müßte ich also nur die Pausen zum Normalisieren der Atmung und des Pulses herauslassen und würde meine Traumzeit <1h erreichen. Mal sehen, ob das bis Juli klappt. Auch die 18:06min/km insgesamt auf 2,5km sind Bestleistung, nur habe ich insgesamt ca. 15 Min. Pause zwischendrin gemacht.
11.01.2006 17:58:00 193 Die gefühlte Temperatur ist deutlich niedriger als die angezeigten -2°, obwohl kein Wind weht. Wahrscheinlich liegt es daran, daß mein Sweatshirt keinen Kragen hat und die Kälte durch den Halsausschnitt widerstandslos eindringt. Dementsprechend laufe ich die ersten 10 Minuten recht schnell an und muß mich nach der ersten Zwischenzeit an der Horlache bremsen. Entlang der Horlache überlege ich verschiedene Routen, bis ich mich angesichts der gefühlten Temperatur entschließe, eine Waldrunde, aber ohne Brückenüberquerung, zu drehen. Auf der Stockstraße kommen sogar Läufer entgegen, ab und zu scheint der Mond durch die niedrige Wolkendecke. Bis auf die Besucher des Schützenhauses ist sonst niemand im Wald unterwegs, noch nicht einmal Tiere machen sich bemerkbar. Erst auf dem Rückweg an der Horlache sind wieder Herr/Frau+Hund unterwegs. Gegen Ende merke ich die Oberschenkel, da habe ich am Wochenende vielleicht doch zu viel gemacht. Durch den schnellen Start liegt der Puls bei 131, die 13,3km sind in 1:34 absolviert. Da war ich am Samstag schon besser.
10.01.2006 07:20:00 194 Heute hat es geklappt, das Höchster Hallenbad ist geöffnet und ich bin fast rechtzeitig aus dem Bett gekommen. Die Arme haben sich merkwürdig schwer angefühlt, es kann aber eigentlich nicht am Schwimmen am letzten Freitag gelegen haben, sondern eher an der frühen Uhrzeit. Bis kurz vor Acht ist noch recht voll im Becken, ich den Blick nach vorne haben muß, erst dann wird es leer und ich kann mich auf die Kacheln unter mir konzentrieren. Die ersten 3 Kilometer schwimme ich mit 4er Atmung, dann 400m schnell mit 3er und zum Schluß nochmal 400m mit 4er. Für die 3,8km waren es dann 1h14. Ich war schon mal 2 Minuten schneller, aber für heute hat es gereicht.
08.01.2006 14:47:00 196 Als ich mich endlich aufgerafft habe, die heutige Einheit zu beginnen, war es leider schon zu spät, um draußen zu fahren. Also ging es wieder auf die Rolle. Begleitet wurde ich vom Rest von Dogville und von Twelve Monkeys. Im Vergleich dazu sind die physischen und psychischen Leiden auf der Rolle deutlich geringer. Für die nächsten Einheiten suche ich mir aber wieder leichteres Material. Da es mir heute darum ging, den Puls niedrig und die Trittfrequenz hoch zu halten, sind am Ende der 100km nur 32km/h herausgekommen bei 124 bzw. 89. Da ich aber vom Gefühl her gestern mich beim Laufen mehr angestrengt habe, ist das Ergebnis heute absolut ok.
07.01.2006 14:50:00 197 Grauer Himmel und 3°, es ist zwar trocken, aber etwas windig. Auf Handschuhe verzichte ich, dafür ist es noch nicht kalt genug. Da es am hellichten Tag ist, laufe ich um das Waldschwimmbad herum, was ich mir nachts wg. diverser Schlaglöcher verkneife. Am Trimm-Dich Pfad entscheide ich mich, eine Runde um das Mönchhof-Dreieck zu laufen. Im Wald ist wenig los, nur ein einzelnes Reh ist zu sehen. An der Ticona kommt der Wind unangenehm von vorne, zum Glück geht es bald wieder in den Kelsterbacher Wald. Die letzte Viertelstunde wird etwas anstrengend, da die Kraft nachläßt. Am Ende sind es 2h18 für 19,4km, der Puls lag perfekt bei 126.
06.01.2006 19:26:00 198 Im Rüsselsheimer Hallenbad ist heute Nachtschwimmen angesagt, d.h. die Deckenbeleuchtung ist aus, nur die Unterwasserstrahler geben etwas Licht. Also muß ich zum Ablesen der Zwischenzeiten die Beleuchtung an meiner Uhr aktivieren. Den ersten Kilometer nutze ich zum gemächlichen Einschwimmen, knapp unter 19min. Dann streife ich mir Zoggs Paddles über die Hände, genauer gesagt eine Schlaufe über den Mittelfinger. Die sollen wahre Wunder bewirken, was Stil und Kraft angeht. Leider merke ich nur sehr wenig davon, lediglich muß ich am Ende der Armbewegung die Hand gerade aus dem Wasser heben, sonst flattert das Paddle etwas. Das Eintauchen vorne und das Durchziehen machen keine Probleme. Nur die Wende ist etwas schwierig, weil ich mich am Rand zur Drehung nicht mehr festhalten kann. Bei der ersten Zwischenzeit kommt die Ernüchterung: über 4min. Die zweite Zwischenzeit liegt sogar bei 4:17 (200m). Damit ist diese Trainings"hilfe" abgehakt und kommt bei nächster Gelegenheit auf eBay. Die restlichen 2km schwimme ich wieder nach Gefühl und steige nach insgesamt 65min wieder aus dem Wasser.
04.01.2006 19:25:00 200 Heute war wieder einer der Tage, die einem die Einheit schwermachen: früh aufstehen, 3+3 Stunden im Auto verbringen, zwischendrin nur Kaffeetrinken, kein Mittagessen und erst nach 19 Uhr wieder zuhause. In einer so frühen Vorbereitungsphase darf aber keine Schwäche gezeigt werden, also nach etwas Apfelschorle und 2 Bananen geht es los. Der Silvesterschnee ist praktisch weg, nur vereinzelt sind einige vereiste Flächen zu umlaufen. Unterwegs ist wenig los, nur auf dem vom Flutlicht erhellten Hundeplatz müssen sich auch die Vierbeiner anstrengen. Erfreulicherweise sind die leichten Probleme vom Samstag verschwunden und die Runde geht erstaunlich locker. Am Ende der 9,7km ist es ein Schnitt knapp unter 7min/km und der Puls lag (trotz offensichtlicher Fehlmessung unterwegs) bei 134, es geht also weiter aufwärts.
03.01.2006 19:24:00 201 Der Tag hat schon schlecht angefangen. Pünktlich um 7 Uhr stehe ich vor dem Hallenbad Höchst um festzustellen, daß im Gegensatz zum letzten Jahr diesmal wegen Weihnachtsferien geschlossen ist. Entsprechend unmotiviert geht es dann 12 Stunden später ins Rüsselsheimer Wasser. Laut Trainingsplan ist eine Distanzeinheit angesagt, also gehe ich die Bahnen langsam an. 200m Zeiten knapp unter 4min. sind die Folge, die auch mit etwas mehr Anstrengung nicht besser werden. Auf Technik kann ich mich nicht recht konzentrieren, das liegt wohl am frühen Aufstehen. Mit einem Schnitt von 19:30min/km steige ich nach 3,4km aus dem Wasser. Ich tröste mich mit dem Gedanken an die zweite Einheit diese Woche.
31.12.2005 10:29:00 204 Von wegen, "Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt". Der HM ist Gießen ist abgesagt, es gibt nur 10km. 4 Wochen Vorbereitung auf dieses Ereignis hin ist vergebens, und die kurze Strecke ist kein Ersatz. Also zurückgefahren und stattdessen eine lange, intensive Einheit im heimischen Wald absolviert. Der Schnee ist hier auch nicht anders, und daß die Anstiege fehlen, stört nicht so. Für mich ist es kein Problem, nur die Füße müssen etwas mehr gehoben werden. Der etwas nasse Neuschnee gibt genügend Halt. Vereinzelte Fahrspuren verlocken zwar, die Füße unten zu lassen, sind aber deutlich rutschiger. Es liegt wohl auch an den Schuhen (ich habe extra die mit dem besten Profil genommen), denn Mathias, der mitläuft, legt sich zweimal hin. Am Ende der Zeit (1h56) ist zwar noch etwas Strecke übrig (19,2 statt 21,1km), dafür hätte ich beim Puls von 151 noch etwas Luft nach oben gehabt. Da ich sowieso keine Bestzeit erwarten konnte, bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis, mit Wettkampf wäre es aber besser gewesen.
29.12.2005 19:25:00 206 Durch den geplanten Wettlauf am Samstag muß das Radtraining vorgezogen werden. Statt Konserve gibt es als Begleitung Lara Croft II. Beim fauchenden Hai (war wohl ein Katzenhai) bin ich vor Lachen fast vom Rad gefallen. Ansonsten hat die kurzweilige Unterhaltung die 110 Minuten auf der Rolle deutlich kürzer erscheinen lassen. Am Ende waren es 64,6km mit 126er Puls, die Kondition macht also schon Fortschritte. Sogar die Trittfrequenz lag mit einem 87er Schnitt nahe am Soll.
28.12.2005 19:20:00 207 Ein schlechtes Zeichen ist das Verharren unter der warmen Dusche vor dem Schwimmen. Folgerichtig sind die ersten 200m trotz des Vorsatzes, die Zeit von letzter Woche zu toppen, relativ langsam. Allerdings lasse ich nicht nach und die 3km sind jeweils unter 19min. Am Ende liegt der Schnitt nach 3,4km bei 18:53min/km, eine leichte Steigerung gegenüber der Vorwoche. Dabei hat auch ein merkwürdiges Ziehen auf der Rückseite eines Oberschenkels beim Abstoßen nicht wesentlich behindert, obwohl ich auf der Seite nach dem zweiten Auftreten keine Belastung mehr ausgeübt habe.
27.12.2005 18:13:00 208 Nun ist der Winter mit etwas Schnee und Frost da. Zum Glück ist die Schicht dünn bzw. schon wieder beseitigt, sodaß es nur an ganz wenigen Stellen etwas glatt ist. Angesichts des kommenden HM gibt es heute nur die kurze Runde an der Horlache, dafür mit etwas mehr Tempo. Die Walker sind wieder beleuchtet wie die Weihnachtsbäume, die Hunde ebenfalls. Leider ist das Eis auf den Pfützen zu dünn, durch Unachtsamkeit ist links der Fuß naß. Obwohl die Feiertage Spuren an der noch nicht stark ausgeprägten Kondition hinterlassen haben, sind es am Ende 6:18min/km bei 134bpm, gar nicht so schlecht.
25.12.2005 09:37:00 210 Eigentlich ist ja Weihnachten, doch trainiert werden muß trotzdem. Sinnvollerweise passiert das aber vor der Hauptmahlzeit. Die Straße sieht zwar trocken aus, aufraffen kann ich mich aber nur für eine Tour auf der Rolle in Begleitung des aufgezeichneten Heiligabendkrimis "Tödliche Weihnachten". Ca. 80 Tote und 100 Minuten später habe ich 56km heruntergespult, mit einem Puls von 129. Wahrscheinlich habe ich es mir gestern schon zu gut gehen lassen, das war nämlich ein deutlicher Rückschritt gegenüber der Vorwoche in der gleichen Disziplin. Immerhin habe ich den Trainingsumfang in der Woche auf knapp 6h gesteigert. Da die kommende Woche und das Jahr 2005 mit einem Halbmarathon ausklingen soll, muß ich die nächste Radrunde vorziehen.
22.12.2005 20:07:00 213 3° beim Loslaufen, aber heute ist die gefühlte Temperatur deutlich niedriger. Es sah trocken aus, also habe ich die Mütze statt der Kappe auf. Tatsächlich nieselt es aber bald, d.h. die Brille muß unterwegs geputzt werden. Nach den ersten Schritten fällt die Entscheidung, heute langsam zu laufen, um den Puls niedrig zu halten. Das gelingt bestens, am Ende ist es ein 124er Schnitt, dafür bin ich auf 15km noch nie so langsam gelaufen (7:54min/km). Das Verhältnis Geschwindigkeit zu Puls stimmt also in keinster Weise. Wenigstens war im Wald heute nacht etwas los. Das Schützenhaus war gerammelt voll, die Jäger waren in ihrer Hütte und die Wildschweine haben die Wegränder aufgegraben und sind nur unwillig ins Unterholz getrabt.
21.12.2005 19:19:19 214 Eine Schnapszahl bei der Startzeit war ein gutes Omen für den weiteren Verlauf. Beim Einstieg habe ich noch kurz überlegt, wie die Strategie für heute aussieht: langsam Einschwimmen und in der Mitte beschleunigen oder wie üblich einfach drauflos. Nach den ersten drei Zügen beschloß ich, zur Abwechslung mal auf dem ersten km viel (nicht alles) zu geben. Die erste Marke lag bei sensationellen 3:21, die 400m knapp unter 7min und der erste km knapp unter 18min! Auch der zweite km, statt mit 4er Atmung mit 3er, knapp unter 19min, der letzte km knapp unter 20min, auf den 3,4km insgesamt ein Schnitt von 18:59min/km, also sehr gut für meine Verhältnisse. Ich denke, bis auf weiteres werde ich diese Strategie beibehalten.
19.12.2005 17:54:00 216 Nach dem Schneeregen kommt nun zumindest nichts mehr von oben herunter, die Wege leiden aber etwas unter der Nässe. Laut Thermometer sind es nur 2°, also kommen die Handschuhe an. Die gefühlte Temperatur liegt aber höher, d.h. die Handschuhe verschwinden nach 10 Minuten in der Hosentasche. Vom Mond ist nichts zu sehen, aber die Reflektion an der Wolkendecke sorgt für passable Sichtverhältnisse im Wald. Heute sind noch nicht einmal Rehe oder Wildschweine unterwegs, das Wetter war wohl doch zu schlecht. Der Puls ist heute sehr gleichmäßig bei 134 bpm, 2 Schläge weniger als letzte Woche auf der selben Strecke, dafür eine Minute langsamer mit einem Schnitt von 7:01min/km. Demnach bräuchte ich noch 5 Wochen, bis ich wieder in der "Jogging"-Zone bin.
17.12.2005 15:33:00 218 Sturm und Schneeschauer lassen das Radfahren drin auf der Rolle stattfinden. Alles steht ja schon seit Wochen wieder bereit, nur noch schnell einen Film eingelegt (Dogville) und los gehts. Rasch beginnt der Schweiß zu strömen, es wird bei 90 upm pedaliert, der Puls nicht höher als 125 im Mittel. Über die 90 Minuten heißt das, 2x zurückzuschalten. Danach fehlt mir die Lust, obwohl noch etwas Film übrig ist. Immerhin wurde das Wochenpensum auf 5h Training hochgeschraubt. Das wird nächste Woche nicht getoppt, schließlich kommt Weihnachten.
16.12.2005 18:18:00 219 Wettercheck vor dem Loslaufen: relativ warm (7°), windig und trocken. Also die üblichen Klamotten inklusive Kappe. Sogar der Vollmond scheint zwischen den Wolken. Schon im Ostpark liegen einige Äste auf dem Weg, soll ich tatsächlich in den Wald? Aber an der Einmündung der Stockstraße wird eingebogen, es ist hell genug. Am Eichenrainweg ist der Windbruch schon weggeräumt, und die Schneise 3 ist auch frei, also gute Entscheidung. Über die Stockstraße geht es wieder zurück. Auf dem Rückweg an der Horlache kommt der Wind von vorn, nicht optimal, aber er ist zum Glück nicht so kalt. Der Puls von 132 ist eine positive Überraschung bei einem Schnitt von 6:51min/km, d.h. die Form kommt schon zurück.
14.12.2005 19:19:00 221 Die Schulter ist verspannt, aber hier kann Schwimmen nur helfen. Tatsächlich macht sie sich nicht bemerkbar und die Verspannung ist hinterher weg. Die ersten 400m sind schnell wie selten zuvor (7:08), der erste km mit 18:50 auch sehr gut. Dafür ziehen sich die nächsten km, mit vielen 200m Zeiten über 4min, und beide bei knapp 20min. Um noch etwas zu retten, hänge ich 400m dran. Obwohl ich mit Schwimmen allein kaum etwas auf der Gesamtstrecke gutmachen kann, überlege ich mir, wie Fortschritte zu erzielen sind. Vielleicht hilft doch mal eine Einheit mit Trainer. Oder sollte ich etwas Abwechslung ins Training bringen, statt stur auf Distanz zu schwimmen?
12.12.2005 17:27:00 223 3° und trocken, also wieder Sweatshirt und Kappe. Die Finger leiden Kälte auf den ersten 20 Minuten. Im Wald kommt der Förster im Auto entgegen, fährt aber brav ran und blendet ab. Die niedrigen Wolken reflektieren genug Licht, um den Weg nicht zu verpassen. Auf der Stockstrasse sind noch andere Läufer ohne Lampe unterwegs. Die Walker am Horlachegraben hingegen sind beleuchtet wie ein D-Zug. Noch steigt der Puls hoch, immerhin werde ich schneller. Trotzdem heißt es, Geduld zu haben, bis die Ausdauer wiederkommt.
10.12.2005 14:35:00 225 Der meteorologisch schönste Tag der Woche ist wieder Samstag. Die Straßen sind trocken und die Sonne scheint, die Temperatur ist auf 5° geklettert. Nach vorsichtiger Fahrt aus der Stadt geht es erst in Haßloch in die Aerostellung. Es dauert aber wieder einige Minuten, bis ich mich dran gewöhnt habe. Die Nase läuft, Finger sind noch kalt und die Füße werden es, aber sonst ist alles bestens. Wie letzte Woche gibt es keine Möglichkeit, mit dem P3C im Ausdauerbereich zu fahren. Das Tachosignal stimmt nun, diese Baustelle ist aufgehoben. Leider rutscht der Sattel wieder herunter, das wird unterwegs behoben. Hier muß ich doch nochmal beim Händler vorbei. Auf der zweiten Hälfte der Strecke nerven mich die ständigen roten Ampeln. Ich muß mir bei Gelegenheit eine Runde ohne Ampeln suchen. Gegen 15:30 werden die Finger wieder kälter, weil die Temperatur sinkt. Solche Tage sind doch nur gut für einen Sprint. Am Ende sind es 43,4km mit einem Schnitt von knapp 31km/h, sehr gut.
08.12.2005 17:48:00 227 Ich lerne dazu, heute war die Kappe auf, und die wurde wg. leichtem Nieselregen schon nach den ersten Metern gebraucht. Unterwegs beschloß ich, keine Steigerung gegenüber Montag zu machen, sondern nur eine kurze Runde zu drehen. Unterwegs wurde ich aber in ein Gespräch gezogen, sodaß ich kurzentschlossen die "Verlängerung" Horlacherunde machte und erst beim Rückweg zum Hessenring abbog. Das Gespräch war auch mit einem kleinen Anzug der Geschwindigkeit verbunden, sodaß sich die Pulserhöhung bis auf 156 erst gegen Ende wieder abgebaut hat. Ein Durchschnitt von 136 bei 6:48min/km wurde erzielt, also schneller bei etwas mehr Puls.
07.12.2005 19:23:00 228 Schlechte Voraussetzungen: nichts gegessen, schlecht geschlafen. Dann sind auch noch die Ohrenstöpsel naß und passen deshalb nicht richtig. Aber die Konzentration ist beim Schwimmen da. Der erste km mit 4er Atmung links, der zweite rechts, der dritte gemischt auch mit 3er Atmung, die letzten 50m ein Spurt mit Beinschlag. Es waren auch einige 200m Zwischenzeiten über 4:00 dabei, aber immerhin ein Schnitt von 19:30min/km. Das war positiv. Negativ nur, daß Wasser ins Ohr kam. Heute sind die Stöpsel wieder auf der Heizung, das passiert also beim nächsten Mal nicht wieder.
05.12.2005 17:55:00 230 Es ist wieder wärmer geworden und (noch) trocken. Heute also keine Mütze oder Handschuhe. Die Finger sind nach 15min warm. Laufe ich die Strecke von letzter Woche schneller oder laufe ich länger? Die erste Abbiegemöglichkeit in den Wald sieht nicht so verlockend aus, es lauern Pfützen. Aber der zweite Weg am Naturfreundehaus sieht verlockend aus. Die niedrige Wolkendecke reflektiert genug Licht, um den Weg gut zu erkennen, das Fehlen von Laub hilft ungemein. Am weitesten Punkt der Strecke fängt es passend an zu regnen. Ohne Kappe wird die Brille schnell unbrauchbar und wandert in die Hosentasche. Warum habe ich heute keine Funktionsklamotten angezogen, sondern das Baumwollzeug? Nach 10min hört es auf, am Sweatshirt bekomme ich die Brille wieder trocken (das beantwortet die Frage von eben). Die Beine werden schwer auf dem Rückweg, Kraft und Ausdauer fehlt noch. Am Ende war der Puls bei 134, der Schnitt bei 7:14min/km, gut wären 15 Schläge oder 1min/km weniger gewesen. Aber es waren 2km mehr als letzte Woche!
03.12.2005 12:55:00 232 Doch kein Regen wie angekündigt und immerhin 5°. Also gleich der erste Ausritt auf dem P3C. Anfangs durch die Nebenstraßen vorsichtig auf der Basebar, erst stadtauswärts auf dem Clip-On. Der engere Abstand der Unterarme ist schon gewöhnungsbedürftig nach der Saison mit dem C2 Clip. Mit der Zeit geht es besser, keine Angst mehr, umzufallen. Also nun reingetreten, die Geschwindigkeit liegt bei 35km/h, am Ende ist der Schnitt 32km/h, bedingt durch einige Ampelstops. An einer Brücke in den Wiegetritt, es sind zwischen Knie und Armpolster 4-5cm Luft, paßt also. Der Polarsensor hat sich bewegt und bekommt nicht immer den Magnetimpuls, dafür hat der Tacho kein Problem. Der Sattel neigt sich auch etwas, das muß später nachgezogen werden. Ansonsten gibt es beim Komfort nichts auszusetzen, das war bei der Probefahrt noch anders. Nach knapp 57 Minuten wieder zuhause, technische keine großen Probleme. Nur der Puls war bei 151, hier fehlt jegliche Kondition, aber die Saison hat erst angefangen.
02.12.2005 19:17:00 233 Die 4 Wochen Pause haben die Oberarme ziemlich schlapp werden lassen. Obwohl ich nicht übertreiben wollte, haben mir die 2,4km völlig gereicht. Der erste Kilometer war mit 19min ok, der nächste hat aber 20min gedauert. Der Rest war Ausschwimmen. Am Anfang waren die Bewegungen noch sehr unkoordiniert, erst auf der zweiten Hälfte habe ich mich, so gut es mit dem restlichen Verkehr im Becken ging, auf den Stil konzentriert.
01.12.2005 19:43:00 234 Dunkel, kalt und trocken: Also das Sweatshirt und die weite Trainingshose, Mütze sowie Handschuhe angezogen. Alles ganz bequem zum Einstieg nach 30 Tagen Pause. Es geht los, nach 5 Metern schon Stop. Die Uhr steht noch auf Bike 2, also erst Umstellen auf Laufen. Der nächste Stop nach 500m. Der Gurt ist auf den Bauch gerutscht (ist meine Brust eingefallen?). Es hilft nur ausziehen, straffer stellen und wieder anziehen, es ist ja immerhin dunkel und so schnell kühlt man auch nicht aus. Weiter gehts, nun wird kein Puls angezeigt, egal, wird schon wieder. Auf der Horlache ist eine dünne Eisschicht, meine Finger sind trotz Handschuhe kalt, der Rest geht. Biege ich ab in den Wald? Nein, Ole sagt, ganz locker angehen, also nur die kleine Runde. Noch immer kein Puls, aber draufhalten auf den Sender hilft, nun zeigt sich die 140. Die Pause hat doch etwas Ausdauer gekostet. Nach 40 Minuten sind die Finger warm, Handschuhe ausziehen, die Mütze bleibt aber an Ort und Stelle. Nach 50 Minuten wieder daheim, 6:36 Schnitt, Puls 139. Für den Anfang OK.